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Der Büezer im Wahlkampf

Adrian Stäuble ist dem Aufruf einer Gratiszeitung gefolgt und kandidiert für das Amt des Gemeindepräsidenten. Der Parteilose macht trotz der kleinen Chancen Wahlkampf und glaubt weiter an seine Chancen.
Dominik Bärlocher

RORSCHACHERBERG. Adrian Stäuble will Gemeindepräsident von Rorschacherberg werden. Am 23. September wird sich entscheiden, ob weiterhin der Freisinnige Beat Hirs die Gemeinde präsidiert oder ob es der parteilose Stäuble sein wird. Bis dahin dauert der Wahlkampf an, der so recht nicht in Gang kommen will.

Während Beat Hirs nur mit Gemeinderatskandidatin Charlène Lanter auf Plakaten antritt, ist Adrian Stäuble auf seinen Plakaten als einziger zu sehen. Zudem waren die Rorschacherbergerinnen und Rorschacherberger zu einem Apéro im Wilenquartier eingeladen gewesen und er selber war an einem Podium zu Gast (Tagblatt vom 7.9.2012).

Büezer und Zeitungskandidat

Adrian Stäuble entspricht nicht dem üblichen Profil eines Gemeindepräsidenten. Er beschreibt sich als Büezer und nicht als Karriere-Politiker, war noch nie Mitglied einer Partei und das Gemeindepräsidium ist das erste politische Amt, das er anstrebt. Er liess sich aufstellen, nachdem die Gratiszeitung «Bodensee Nachrichten» einen Kandidaten für das Präsidium gesucht hat, damit sie einen Kandidaten durch den Wahlkampf begleiten kann.

«Meine Chancen sind nach wie vor da», sagt Adrian Stäuble, fügt dann aber an, sollte er nicht gewinnen, habe er es «wenigstens probiert». Er habe trotz seiner eher kleinen Chancen als parteiloser Kandidat ein gutes Gefühl. Und wenn er verliere, dann sei das nicht weiter schlimm. «Ich bin keiner, der die Faust im Sack macht», sagt er. Er habe nach wie vor seinen Job und die Unterstützung seines Chefs.

Politische Ziele erreicht

Egal, ob er nun als Sieger oder Verlierer aus der Wahl hervorgeht, Adrian Stäuble sieht sich als Sieger. Seine politischen Ziele seien bereits erreicht. «Die FDP will wieder eine offene Informationspolitik betreiben und die Nähe zu den Rorschacherbergerinnen und Rorschacherbergern suchen. Das wollte ich erreichen.»

Ob die Annäherung der Freisinnigen an die Stimmbürger eine Wahlkampftaktik für den 23. September oder eine ganz neue Stossrichtung der lokalen Freisinnigen ist, weiss Stäuble nicht. «Vielleicht aber habe ich ja mitgeholfen, diese neue Richtung einzuschlagen», sagt er.

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