«Der Auftritt von Justina war eine Zitterpartie»

Nachgefragt

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Zum 16. Mal sind am Wochenende die Rock & Blues Nights Gossau über die Bühne gegangen. Ralf Huber, OK-Präsident, erzählt, wie das Festival verlief, weshalb der Auftritt der US-Sängerin Justina Lee Brown eine Zitterpartie war und was geändert werden soll.

Was ist Ihr Fazit von den beiden Abenden?

Das OK ist sehr zufrieden mit der Durchführung. Es verlief alles friedlich, die Stimmung war gut und auch die Getränke- und Essensstände-Betreiber ziehen eine positive Bilanz. Einziger Wermutstropfen war der Regen am Samstag. Im Grossen und Ganzen gesehen, machte das schöne Wetter am Freitag aber alles wett.

Welche Band hat das Publikum am meisten begeistert?

Ein spezielles Highlight war Justina Lee Brown am Samstag. Sie brachte die meisten Leute vor die Bühne. Auch als sie Autogramme verteilte, bildete sich eine grosse Schlange. Dabei hatten wir richtig gezittert vor ihrem Auftritt.

Weshalb?

Beim Soundcheck um 15 Uhr hielt sich Justina noch immer in Berlin auf, wo sie ein Konzert gab. Die Zeit wurde immer knapper. Nur wenige Minuten vor ihrem Auftritt traf sie schliesslich ein.

Wird etwas auf die nächste Ausführung hin geändert?

Das Grundkonzept stimmt, was sich auch in den Rückmeldungen zeigt. Um den zahlreichen Auflagen entsprechen zu können, braucht es aber noch mehr Sensibilisierung. So wurden wiederum Alkoholtestkäufe durchgeführt, wobei drei Barbetreiber «reingelaufen» sind. Wo möglich tun wir gut daran, wenn wir beispielsweise Altersbändel einführen. (ad)