Denkzettel für Parteien

Am Resultat gibt es nichts zu deuteln. Roland Brändli ist klar als Steinacher Gemeindepräsident wieder gewählt. Von den 1235 Stimmberechtigten, die an die Urne gingen, votierten zwei Drittel für ihn.

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Am Resultat gibt es nichts zu deuteln. Roland Brändli ist klar als Steinacher Gemeindepräsident wieder gewählt. Von den 1235 Stimmberechtigten, die an die Urne gingen, votierten zwei Drittel für ihn. Seinem Gegenkandidaten, dem von der CVP nominierten und von der SVP unterstützten Christian Ledergerber, haben sie mit 324 Stimmen eine Abfuhr erteilt. Zudem wurde der bisherigen CVP-Gemeinderätin Brigitte Angehrn-Löhrer und dem bisherigen SVP-Gemeinderat Markus Mäder ein Denkzettel verpasst. Angehrn wurde nicht mehr gewählt, Mäder nur ganz knapp. Die neuen parteilosen Roland Etter und René Akermann hingegen wurden mit Glanzresultaten gewählt.

Die Mehrheit der Steinacherinnen und Steinacher ist des Parteiengezänks überdrüssig. Sie hat deutlich gemacht, dass sie keine Wahlkämpfe will, in denen auf den Mann gezielt und dabei die Sache zweitrangig wird.

Jetzt liegt der Ball beim Gemeinderat und bei den Parteien. Die Gewinner dürfen sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, die Verlierer sich nicht zurückziehen und ihre Wunden lecken. Alle müssen aufeinander zugehen und einen gemeinsamen Weg finden. Einen Weg, der Steinach dient.

Marianne Bargagna

marianne.bargagna@tagblatt.ch