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Den Markthändlern friert die Ware ein

Nachgefragt
Die International School auf dem Rosenberg schliesst nach Ende dieses Schuljahrs. (Bild: Urs Bucher)

Die International School auf dem Rosenberg schliesst nach Ende dieses Schuljahrs. (Bild: Urs Bucher)

Fast alle Marktstände in der Stadt sind geschlossen. Grund ist die Kälte, welche die Ware eingefriert und somit nicht mehr verkauft werden kann. Rita Zenglein ist eine der wenigen, die ihren Früchte- und Gemüsestand diese Woche betreibt. Dies aber nur mit viel Aufwand und Vertrauen in die Stammkundschaft.

Eisige Temperaturen setzen Früchten und Gemüsen zu. Wie schützen Sie sich und Ihre Ware?

Ich heize mit drei Gasheizungen. Ausserdem stelle ich eine Blasmaschine, welche warme Luft heraus befördert, direkt unter die Ware. So bleibt die Temperatur immer gegen fünf Grad plus. Mit einem Thermometer kontrolliere ich den Wärmezustand mehrmals täglich. Ich selbst habe mich an die Kälte gewöhnt.

Diese Führung muss aber ziemlich kostenintensiv und aufwendig sein.

Ja. Das Auf- und Abbauen des Zeltes nimmt etwa eine Stunde in Anspruch. Die Beheizung ist ziemlich teuer. Eine Gasflasche kostet 40 Franken. Pro Tag brauche ich für jede Heizung eine.

Sie sind zurzeit die einzige mit einem Lebensmittelstand und somit ausser Konkurrenz. Haben Sie mehr Kundschaft als sonst?

Im Gegenteil. Wenn es mehr Markstände gibt, wächst zwar die Konkurrenz, aber sie belebt auch das Interesse an den Ständen und somit die Kauffreude. Ich alleine kann nicht viel ausrichten. Ich mache den Stand momentan aus zwei Gründen auf: Erstens, weil meine Stammkunden kommen. Zweitens, weil wir Markthändlerinnen und Markthändler uns einig sind, dass sich mindestens jemand präsentieren sollte.

Wo sind denn die anderen Markthändler?

Die meisten gehen in dieser Zeit des Jahres in die Ferien. Vor allem, weil der Umsatz schlecht ist. Anderen sind die Hände gebunden, wie etwa der Blumenhändlerin.

Wo lagern Sie die Ware, damit sie frisch bleibt?

Momentan kaufe ich nur den Tagesbedarf ein. Dieser wird mir jeden Tag frisch aus Zürich geliefert. Was am Abend übrig bleibt, egal ob im Winter oder im Sommer, lagere ich im Kühlraum unterhalb des Platzes. (eam)

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