Den Dorfkern attraktiver machen

An der Vorversammlung in Andwil wurden die Pläne für die Sanierung und Umgestaltung der Arneggerstrasse diskutiert. Mit dabei waren auch der Ingenieur und der Planer.

Norina Furrer
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Der Dorfkern soll mit der Strassensanierung aufgewertet werden. (Bild: Visualisierung: pd)

Der Dorfkern soll mit der Strassensanierung aufgewertet werden. (Bild: Visualisierung: pd)

ANDWIL. Schon seit längerer Zeit sei klar, dass die Arneggerstrasse zwischen der Lätschenstrasse und der Gemeindegrenze zu Gossau saniert werden müsse, sagte Dominik Gemperli, Gemeindepräsident von Andwil. An der Vorversammlung vom Montag wollte der Gemeinderat die Bürger über den Sanierungsplan informieren und sich für Fragen zur Verfügung stellen. Denn neben den strassenbaulichen Erneuerungen enthalte die geplante Sanierung auch Aspekte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie die Steigerung der Attraktivität des Dorfkerns.

Gebaut werden muss sowieso

Bereits zu Beginn des Abends machte Gemeindepräsident Dominik Gemperli die gut 60 Teilnehmer auf die Besonderheit dieses Projekts aufmerksam. Denn die strassenbaulichen Erneuerungen seien unumgänglich und damit ohnehin mit Kosten verbunden. Bereits seit einigen Jahren würden diese in der Finanzplanung der Gemeinde berücksichtigt. Zusammen mit Ingenieur Patrick Brunschwiler vom Büro Wälli AG und Architekt Bruno Bottlang vom Planungsbüro Bottlang habe der Gemeinderat bei der Sanierungsplanung weitere Aspekte einfliessen lassen. «Wir wollen eine Reduktion der Fahrgeschwindigkeit sowie eine Erhöhung der Verkehrssicherheit erreichen», sagte Gemperli. Vor allem für Velofahrer und Fussgänger soll die Arneggerstrasse sicherer und attraktiver werden. Zusätzlich soll der Dorfkern erkenntlich gemacht werden. So will man die Arneggerstrasse im Dorfkern beispielsweise mit farbigen Streifen versehen.

1,9 Millionen sind nötig

Für die strassenbaulichen Sanierungen allein müsse mit einem Budget von 1,4 Millionen Franken gerechnet werden, sagte der Gemeindepräsident. Da der Bund, der Kanton und die Katholische Kirchgemeinde Beitragszahlungen zugesichert hätten, würden sich die Gesamtkosten für die Sanierung und die Umgestaltung für die Politische Gemeinde auf knapp 1,9 Millionen Franken belaufen.

Am 24. März wird an der Bürgerversammlung über die Kreditvergabe abgestimmt. Falls der Antrag angenommen wird, ist die Fertigstellung des Projekts bis im Sommer 2016 geplant.