Den Dialog gesucht – auf Ablehnung gestossen

RHEINECK. Die SP Rheineck hat zur Ortsplanung und den Anschlussregelungen Stellung genommen. Die mit Fachpersonen diskutierte und auf Erfahrungen und neueren Entwicklungen basierende Arbeit sollte ein Betrag zum Gespräch über Rheinecks Zukunft sein.

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RHEINECK. Die SP Rheineck hat zur Ortsplanung und den Anschlussregelungen Stellung genommen. Die mit Fachpersonen diskutierte und auf Erfahrungen und neueren Entwicklungen basierende Arbeit sollte ein Betrag zum Gespräch über Rheinecks Zukunft sein. Laut einer Mitteilung der SP Rheineck habe die Antwort des Stadtrats nun ernüchtert. Zu bedauern sei, dass die SP im ihr vorliegenden Protokollauszug in dieser Sache wie eine Gegnerin behandelt worden sei. Das sei während der Phase der Vernehmlassung unüblich. So sei das Anliegen, für die haushälterische Nutzung griffigere Massnahmen zu formulieren, ebenso abgewehrt worden wie der Vorschlag, einen Energie-Richtplan zu schaffen. In Zeiten der Energie-Städte erstaune das.

Anbindung an öV

Die SP Rheineck hat die Schaffung einer Ortsplanungs- und Baukommission vorgeschlagen. Sie hätte erwartet, die Aufgabe im Gespräch mit der Bevölkerung zu gestalten. Dazu gehört laut der Ortspartei der Kernbereich mit der Anbindung an den öffentlichen Verkehr und dem Leben und Arbeiten im Städtli. Diesem eine «Ortsbildschutzzone Entwicklung» respektive eine «Wohnzone Städtli» mit erhöhter Lärmschutzempfindlichkeit einzupflanzen, sei gefährlich.

Nur Schlaf- und Alterssiedlung

Die Resultate sind, so schreibt die SP, absehbar. Die versprochene Ruhe führt zu Friktionen mit einem Städtli, das auch im Strassenraum Geselligkeit pflegt und lebt. Rheineck wird zur Schlaf- und Alterssiedlung. Denn es sei klar, erhöhte Lärmempfindlichkeit führe zu Verlusten an Gewerbe und zu einer Entfremdung. Der Ort wird laut der SP familien- und lebensfeindlich. Und man wisse auch, dass diese Ödnis mit der Tendenz zu Gewalt einhergehe. Die SP zeigt sich enttäuscht, dass der Stadtrat ihrer Argumentation kein Gehör schenken wolle. Mit Freude habe sie aber der Presse entnommen, dass das Restaurant Baumgarten nun doch nicht aus dem Schutz entlassen wird. Dieses Beispiel zeige, wie wichtig es sei, in der Phase der Vernehmlassung Stellung zu beziehen. (pd/red.)