Den Anschluss verloren

Bei der diskussionslosen 4:1-Niederlage gegen Mitabsteiger Diepoldsau gingen die Goldacher bereits zum drittenmal in dieser Saison ohne Punkte vom Feld.

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Die Diepoldsauer waren meist einen Schritt schneller, wie hier Jetmir Lakna. (Bild: Ulrike Huber)

Die Diepoldsauer waren meist einen Schritt schneller, wie hier Jetmir Lakna. (Bild: Ulrike Huber)

GOLDACH. Absteiger gegen Absteiger. Vor wenigen Monaten mussten sowohl die Diepoldsauer als auch die Gäste aus Goldach den Weg nach unten von der zweiten in die dritte Liga antreten. Und beide sind auch dort noch nicht so richtig angekommen. Aus fünf Partien wurden erst sieben (Goldach) bzw. fünf Punkte (Diepoldsau) geholt. Höchste Zeit für ein Herbsterwachen.

2:0 zur Pause

Es war Dursun Karatay, der zu Beginn mit dem 1:0 den Grundstein für den späteren Sieg der Diepoldsauer legte. Nach einem Doppelpass zwischen Jetmir Lakna und Marc Gröber legte dieser den Ball ideal zu Karatay, der ohne Zögern einnetzte. Was folgte, war ein munteres, sehenswertes Spiel. Während die Gastgeber ihre Tormöglichkeiten meist aus dem Spiel heraus fanden, waren die lange Zeit sogar optisch überlegenen Goldacher nur aus Standardsituationen gefährlich. Dennoch erzielten die Diepoldsauer nach einer halben Stunde Spielzeit das nächste Tor. Kurz nach Wiederbeginn in Hälfte zwei nahmen die Diepoldsauer Defensivspieler den in den Strafraum stürmenden Abdoski in die Zange. Den hierfür zu Recht verhängten Penalty verwandelte Hüttenmoser zum Ehrentreffer für den FC Goldach. Dadurch hätte wieder Spannung aufkommen können. Doch dieses kurze Aufbäumen reichte nicht.

Klare Worte von Trainer Hafner

Denn von nun an hatten die Goldacher kaum Chancen. Und der FCD zeigte, dass er die Standards beherrscht. So war es in der 57. Minute, als Banoglu Can einen Freistoss aus 25 Metern an der Mauer vorbei ins Tor zirkelte. Den Endpunkt setzte Yves Kuster mit einem plazierten Flachschuss von der Strafraumgrenze, der genau ins linke Toreck passte. Goldach-Trainer Roman Hafner war unzufrieden: «Die Gegentreffer waren mehr als unnötig, wie beim Freistosstor, als unsere Mauer falsch stand. Und die eigenen Chancen muss man besser nutzen.» Der FCG muss akzeptieren, dass es mit dem aktuellen Kader nicht reicht, um den Aufstieg mitzuspielen. In der Gruppe hat es Mannschaften, die stärker sind. Das Trainerduo hat deshalb Zeit, das Team von eigenen Ideen zu überzeugen und später anzugreifen. (gh/eug)