Das Wetter nehmen, wie's kommt

Wie wird die Badesaison? Erwartet uns ein wechselhafter, regnerischer, fürs Baden zu kühler Sommer wie 2014? Oder gibt's einen Rekordsommer wie 2015? Wirklich voraussehen kann das niemand. Obwohl es natürlich von Wetterpropheten wimmelt, die das Gegenteil behaupten.

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Wie wird die Badesaison? Erwartet uns ein wechselhafter, regnerischer, fürs Baden zu kühler Sommer wie 2014? Oder gibt's einen Rekordsommer wie 2015? Wirklich voraussehen kann das niemand. Obwohl es natürlich von Wetterpropheten wimmelt, die das Gegenteil behaupten.

Von nasskalt bis superheiss

Der 100jährige Kalender geht von einem unbeständigen, nass-kalten Sommer 2016 aus. Schönwetterperioden würden ständig durch Regentage unterbrochen, so dass die Temperaturen nicht wirklich auf Touren kämen.

Die Muotathaler Wetterschmöcker prophezeien alles in allem einen schönen Sommer mit Badewetter bis in den Herbst hinein. Eine erste Korrektur ist da aber schon nötig: Der Wetterfrosch, der meinte, gar die Eisheiligen gerieten Mitte Mai ins Schwitzen, lag völlig falsch – wie wir im nachhinein wissen.

Die Boulevardmedien hoffen auch auf einen schönen Sommer. Weil's weltweit immer wärmer wird, stehen für den «Blick» die Chancen gut, dass der Rekordsommer 2015 vielleicht bereits 2016 übertroffen wird.

Unsichere Langfristprognosen

Die Profis von Meteo Schweiz sind mit ihren Sommervoraussagen vorsichtiger. Tendenziell gehen sie von Mai bis August auch von einer Zunahme der warmen Tage aus. Gerade für Mitteleuropa seien Langfristprognosen aber schwierig und unsicher. Dies, weil die Wetterentwicklung von vielen Faktoren abhänge. Also bleibt Wasserratten nur eines: Abwarten, auf einen schönen Sommer hoffen – und das Wetter nach alter Väter Sitte nehmen, wie's kommt. (vre)