«Das weitere Bestehen müssen wir prüfen»

Nachgefragt

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Zum dritten Mal haben die offene Jugendarbeit Gaiserwald sowie die evangelische und katholische Jugendarbeit Abtwil und Engelburg in der ersten Ferienwoche ein Programm für Daheimgebliebene organisiert. Wegen zu wenig Teilnehmern konnte allerdings nur das Bubble Soccer stattfinden. Claudia Schneeberger über mögliche Gründe und die Zukunft des Projekts.

Hat es Sie überrascht, dass das Angebot dieses Mal auf keine grosse Nachfrage stiess?

Auf jeden Fall. Insgesamt haben sich nur 18 Jugendliche angemeldet, in den anderen Jahren waren es 30 bis 50. Um einen Kurs durchführen zu können, braucht es mindestens vier Teilnehmer. So fielen der Besuch im Chocolarium, eine Höhlenübernachtung und Klettern sowie der Städtetrip nach Bern ins Wasser.

Kann es sein, dass sich die Jugendlichen zu wenig dafür interessieren?

Aus der Luft gegriffen ist das Angebot nicht. Jeweils im Herbst ermitteln wir mit einer Umfrage in den Schulen, was beliebt ist. Wiederum setzte sich das Programm aus den meisten Nennungen zusammen.

Weshalb fällt das Angebot auf die erste Ferienwoche?

Auch darüber haben wir lange nachgedacht. Wir waren der Ansicht, in dieser Woche noch die meisten Familien erreichen zu können. Womöglich sind aber schon viele gleich zu Beginn der Ferienzeit abwesend.

Wird das Sommerferienprojekt dennoch weitergeführt?

Ob es Sinn ergibt, es weiter anzubieten, wollen wir im August prüfen. Uns ist aber schon wichtig, dass wir für die, die während den Sommerferien hier bleiben, etwas bieten können. (ad)