Das Velo in Text und Bild zum Leben erweckt

François Cauderay und Fritz Heinze haben zusammen ein 60seitiges Buch über das Velo veröffentlicht. Der Inhalt bezieht sich auf die Bestände des Velomuseums Rehetobel.

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REHETOBEL. Da haben sich zwei zünftig in den Sattel geschwungen. Und in monatelanger Arbeit ein Werk zu einem Ende gebracht, das seine Meister lobt: François Cauderay und Fritz Heinze legen ein über 60seitiges Buch vor, in dem das Velo in Text und Bild zum Leben erweckt wird. Anlässlich der Buchvernissage stellten sie «Das Velo – die Erfolgsgeschichte der Fortbewegung» im Haus zur Stickerei in Heiden vor.

Die Idee des Buches entstand vor vielen Jahren: Im Jahr 1997 fand in Appenzell eine Velo-Veteranen-Rallye statt, die begleitet war von einer Ausstellung historischer Fahrräder im Museum Appenzell. Bei dieser Gelegenheit ergab sich der erste Kontakt zwischen Museumskurator Roland Inauen und François Cauderay. Der unter dem Titel Velogeschichten laufenden Ausstellung, mangelte es damals einzig an einem Katalog. Heute, 16 Jahre später, liegt dieser in Buchform vor.

Im A4-Querformat ist ausgearbeitet, was die Menschen auf zwei Rädern, betrieben von Muskelkraft, voranbrachte. Auf je zwei Seiten werden die Gefährte in einem konsequent durchgezogenen Konzept dargestellt – links –in einer Gesamtansicht, rechts in Einzelheiten. François Cauderay hatte in teils aufwendiger Recherchearbeit den Grundstoff zusammengetragen, aus dem er seine Texte schöpfte. Diese sind in Kürze gehalten und gehen sowohl auf technische als auch auf historische Belange ein. Was der Text erklärt, vermochte Fritz Heinze, bekannt als Pferdefotograf und bis zu seiner Pensionierung Redaktor bei der Appenzeller Zeitung, ins Bild zu rücken. Auch die Produktion des Buches lag in seinen Händen. (hüs/lim)