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Das Theaterhaus soll umfassend saniert werden

Vorlage Der Kanton will das vor fünfzig Jahren in Betrieb genommene Gebäude des Theaters St. Gallen erstmals umfassend sanieren und leicht erweitern. Das Gebäude am Rand des Stadtparks sowie seine Haus- und Theatertechnik befinden sich in einem schlechten Zustand. Ein Faktor ist die starke Abnutzung. Zum anderen entspricht der Bau nicht mehr heutigen energetischen, sicherheits- und arbeitstechnischen Vorschriften. Der architektonisch bedeutende Bau soll ab 2020 in einer zwei Jahre dauernden Bauphase instand gesetzt und an die Bedürfnisse eines zeitgemässen Theaterbetriebs angepasst werden. Erweitert werden vor allem die Arbeitsräume des Personals.

Die Gesamtkosten fürs Projekt werden auf 48,6 Millionen Franken veranschlagt. 38,9 Millionen entfallen auf werterhaltende Massnahmen und stellen eine gebundene Ausgabe dar. Das heisst, sie müssen früher oder später sowieso getätigt werden, wenn man das Theaterhaus erhalten will. 9,7 Millionen Franken entfallen auf Ausbauten und sind sogenannt wertvermehrend. Die Vorlage kommt zur Abstimmung, weil die SVP im Kantonsparlament dagegen das Ratsreferendum ergriffen hatte.

Theaterbetrieb im Provisorium aufrechterhalten

Während der zweijährigen Bauzeit soll ein Teil des Theaterbetriebs mit seinen rund 260 festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem Provisorium weitergeführt werden. Für andere Teile des Betriebs gibt es Ideen für andere Spielorte, allenfalls auch einen Tourneebetrieb. Der Kanton will das Provisorium in den Stadtpark stellen, und zwar zwischen das Kunst- sowie das Historische und Völkerkundemuseum. Dabei soll es an Letzteres angelehnt werden. Bei der Platzierung des Provisoriums will der Kanton auf den Baumbestand im Park ausdrücklich Rücksicht nehmen. Ihm sollen nur zwei kleinere Bäume zum Opfer fallen, für die später am gleichen Ort Ersatz gepflanzt wird. (vre)

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