Das Südafrika-Beet hält dem Wetter stand

Vor einigen Monaten wurde im Botanischen Garten die milde Witterung genutzt, um das neue Südafrika-Beet hinter dem Gewächshaus (Lithopshaus) zu bepflanzen. Womit nicht gerechnet wurde: Der harte Spätfrost und der viele Regen. Das Südafrika-Beet blüht aber trotz dieser Bedingungen.

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Die Pflanzen im Südafrika-Beet fangen an zu blühen. (Bild: Miryam Koc)

Die Pflanzen im Südafrika-Beet fangen an zu blühen. (Bild: Miryam Koc)

Vor einigen Monaten wurde im Botanischen Garten die milde Witterung genutzt, um das neue Südafrika-Beet hinter dem Gewächshaus (Lithopshaus) zu bepflanzen. Womit nicht gerechnet wurde: Der harte Spätfrost und der viele Regen. Das Südafrika-Beet blüht aber trotz dieser Bedingungen.

Da fast alle Arten der Sommerbepflanzung im Lithopshaus aus Südafrika stammten, beabsichtigte der Botanische Garten schon seit längerer Zeit, das 25 Quadratmeter grosse Beet mit Samen aus Südafrika zu bepflanzen. Während andere Blüten verschiedenster Arten zum Opfer fielen, kamen die südafrikanischen Pflanzen völlig ungeschoren davon. Sie sind winterhart. So blüht jetzt eine Art nach der anderen auf. «In den Gebirgen Südafrikas regnet es sehr viel, deshalb sind sich die Pflanzen an solches Klima gewohnt», sagt der Leiter des Botanischen Gartens Hans-Peter Schumacher.

«Korbblütler» sind wie hier auch im Gebirge der östlichen Landesteile Südafrikas besonders vertreten. Die Neubepflanzung wurde als Gelegenheit genutzt, den schief gewordenen Plattenbelag neu zu verlegen. «Trotz der kleinen Fläche, ist es eine Aufwertung des Botanischen Gartens», sagt Schumacher. (mik)