Das Solarkino als Vorbild für andere

Die vierte Saison des Solarkinos ist Geschichte. 800 Besucherinnen und Besucher an sieben Abenden verzeichnete das Wanderkino in diesem Jahr. Mit dieser Zahl ist Daniel Weder, Präsident des Vereins Solarkino St. Gallen, mehr als zufrieden. Am Samstag ging die Solarkino-Saison zu Ende. Wie fiel sie aus?

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Daniel Weder Präsident Verein Solarkino SG (Archivbild: pd)

Daniel Weder Präsident Verein Solarkino SG (Archivbild: pd)

Die vierte Saison des Solarkinos ist Geschichte. 800 Besucherinnen und Besucher an sieben Abenden verzeichnete das Wanderkino in diesem Jahr. Mit dieser Zahl ist Daniel Weder, Präsident des Vereins Solarkino St. Gallen, mehr als zufrieden.

Am Samstag ging die Solarkino-Saison zu Ende. Wie fiel sie aus?

Wir hatten fast doppelt so viel Publikum wie im Vorjahr. Das Wetter war «der Hammer» und wir mussten kein einziges Mal auf die Schlecht-Wetter-Location, die Offene Kirche, zurückgreifen. Es war wirklich super. Die Beliebtheit des Solarkinos nimmt zu. Wenn mehr Besucherinnen und Besucher kommen, müssen wir uns eventuell überlegen, eine grössere Leinwand anzuschaffen.

Welche Filme kamen am besten an?

Das ist schwierig zu sagen. Eigentlich waren alle sehr gut besucht. Sehr interessant und speziell war aber der Film «Das Mädchen Wadjda». Dieser zog besonders viele Zuschauer an.

Ungewöhnlich war, dass der Geothermie-Film «Reise in die Tiefe» auf dem ehemaligen Bohrplatz im Sittertobel gezeigt wurde.

Ja, der Abend war sicher der aussergewöhnlichste dieser Saison. Zuerst waren wir begeistert, den Film auf dem Bohrplatz zeigen zu können. Im Nachhinein gesehen war das nicht so eine gute Idee. Der Ort war vielen vermutlich doch zu weit weg von der Stadt. Der Film war leider nur schwach besucht.

Ziel des Solarkinos ist es, das Interesse an der Nutzung der Sonnenenergie zu fördern. Gelingt das?

Ich denke schon. Wir machen die Zuschauer darauf aufmerksam, dass wir für einen Filmabend die Batterie einen Tag lang an der Sonne aufladen müssen. Das führt dazu, dass sich andere das für sich selber auch überlegen. Wichtig ist, dass bewusst wird, dass ein Film auch ohne Atomstrom angeschaut werden kann. Und was sonst alles mit Sonnenenergie möglich ist. (woo)