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Das Lachen-Quartier braucht seine Sömmerliwiese für Kinder und Erwachsene – und zwar vollständig

«IG Sömmerliwiese hält an Initiative fest», Ausgabe vom 22. September
Mariann Baschnonga Schönaustrasse 35, 9000 St. Gallen

«IG Sömmerliwiese

hält an Initiative fest», Ausgabe vom 22. September

Als verantwortungsbewusste ältere Quartierbewohnerin kann ich nicht schweigen, wenn wegen sogenannter finanzieller Vorteile, die aber in Wirklichkeit marginal sind, eine letzte grosse Wiese in einem Quartier überbaut werden soll. Ich setze mich für den Erhalt der ganzen Sömmerliwiese als Grünfläche ein, weil sie eine wichtige Spielfläche im stark belasteten Lachen-Quartier ist. Die Kinder und Menschen brauchen diesen grünen Freiraum, um sich bewegen und erholen zu können. Die Sömmerliwiese ist eine ideale «Integrationsfläche». Das heisst, auf ihr begegnen sich Junge und Alte, alle Ethnien und alle Bewohner des Quartiers Lachen.

Diese wunderschöne Fläche soll unnötigerweise durch einen Neubau verringert werden, ein Neubau, dessen Konzept sowohl räumlich als auch pädagogisch angezweifelt wird. Die Zentralisierung der ausserschulischen Kinderbetreuung für die Schulhäuser Feldli und Schönenwegen in einem Gebäude soll gemäss dem Konzept von Stadtrat Markus Buschor Einsparungen bringen. Konkret nachgefragt liegt die Einsparung bei der Zusammenlegung jedoch nur in «einer Küche weniger». Ich bin entrüstet, dass eine Spielwiese verkleinert werden soll wegen einer solch marginalen Einsparung.

Ein weiteres Detail: Nach Erstellung der Neubauten auf der Sömmerliwiese ist gemäss Stellungnahme von Stadtrat Buschor an der Versammlung der IG Sömmerliwiese vom 19. Februar 2015 geplant, das Areal des heutigen Kinderhortes Gerbeweg an einen Investor zu verkaufen, der wohl einen zonenkonformen fünfgeschossigen Wohnblock erstellen wird. Damit kann die Stadt einen satten Grundstückgewinn zulasten der verkleinerten Sömmerliwiese machen. Es kann nicht sein, dass unsere Stadt zulasten der letzten grossen öffentlichen Grünfläche in einem Quartier Grundstücke verkauft.

Übrigens hat irgendjemand die beiden Fussballtore von der Sömmerliwiese abtransportiert und damit das Fussballspielen wesentlich eingeschränkt. Wurden vorsorglicherweise vollendete Tatsachen geschaffen?

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