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Das Januarloch, das eigentlich keines ist

Umfrage
Bilder: Ramona Riedener

Das Januarloch macht sich bei mir nie bemerkbar. Das war früher noch nie ein Thema für mich und ist es auch heute nicht. Ich habe in jedem Monat dasselbe Budget zur Verfügung. Es macht für mich dementsprechend keinen grossen Unterschied aus, ob es Dezember oder Januar ist.

Im Januar geht es bei mir wie gehabt weiter. Ich spüre keinen grossen Unterschied zu anderen Monaten. Wir laden in diesem Monat vielleicht einmal weniger Gäste ein. Nicht unbedingt aber wegen dem Finanziellen, sondern weil im Dezember mit den Festtagen viel los war.

Ich spüre das Januarloch total. Wegen den vielen Geschenken und Festen habe ich momentan eigentlich gar kein Geld mehr und reduziere deshalb alles auf das Minimum. Ich gehe also zum Beispiel am Wochenende nicht weg oder so. Ich muss zuerst den nächsten Zahltag abwarten.

Ich gehe einkaufen, wenn ich einkaufen muss. Egal, welcher Monat ist. Ein Januarloch gibt es bei mir nicht. Man muss sich das Geld eben gut einteilen. Dann kann man im Dezember auch etwas mehr ausgeben – was ja jeder vorher schon weiss – und der Januar bleibt ein gewöhnlicher Monat.

Ich bin im Januar ein bisschen sparsamer. Nicht aber wegen den Weihnachtsgeschenken oder den Festtagen, sondern weil die AHV-Rente in diesem Monat jeweils etwas später kommt als üblich. Aber das weiss ich ja schon im Voraus und kann es somit einplanen.

Ob Juni, Dezember oder Januar: Die Rechnungen kommen immer. Für mich ist der Januar deshalb finanziell gesehen ein Monat wie jeder andere, ein Januarloch gibt es nicht. Es kommt halt immer darauf an, wie man mit seinem Geld umgeht.

Ich spüre nichts von einem Januarloch. Ich verreise im Januar eigentlich immer in die Ferien mit meiner Familie. Klar gibt man wegen der Geschenke im Dezember etwas mehr Geld als sonst aus. Sparen oder weniger Geld ausgeben, tue ich deswegen jetzt aber nicht.

Rorschach Es ist ein wiederkehrendes Thema: das Januarloch.Nach den kostspieligen Festtagen mit den Geschenken fallen viele geldmässig in das Januarloch, heisst es. Doch ist dieses Realität oder eher Mythos? Herrscht im ersten Monat bei allen Ebbe im Portemonnaie? In Rorschach kümmert das Januarloch die Passanten nur wenig. Der Januar sei ein Monat wie jeder andere, lautet der Tenor. Man könne sich sein Budget einteilen. Zudem wisse jeder, was im Dezember finanziell auf einen zukomme. Text: Perrine Woodtli

Bilder: Ramona Riedener

Gertrud Jossen, 71

Pensionärin, Rorschach

Fiona Salomon, 50

Reinigungskraft, St. Margrethen

Silvia Blatter, 64

Hausfrau, Thal

Gzim Hajdari, 28

Gerüstbauer, Rorschach

Nani Schneider, 18

Auszubildende, St. Gallen

Artur Reichmann, 71

Pensionär, Rorschach

Markus Hutter, 67

Pensionär, Goldach

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