«Das ist kein einfacher Job»

Ehrengast im Festsaal der Ortsbürgergemeinde war gestern abend Regierungsrat Benedikt Würth. An der Diplomübergabe des Wildhüterverbandes würdigte er die Arbeit der Wildhüter: Sie sei keine einfache; «denn Wildhüter stehen im Spannungsfeld verschiedener Interessen, ähnlich wie wir Politiker».

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Ehrengast im Festsaal der Ortsbürgergemeinde war gestern abend Regierungsrat Benedikt Würth. An der Diplomübergabe des Wildhüterverbandes würdigte er die Arbeit der Wildhüter: Sie sei keine einfache; «denn Wildhüter stehen im Spannungsfeld verschiedener Interessen, ähnlich wie wir Politiker».

Dass die Arbeit der Wildhüter an Bedeutung gewonnen hat, zeigt die Anerkennung der Berufsprüfung durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie. Diese Professionalisierung sei wichtig, sagt Markus Brülisauer, Leiter des kantonalen Amtes für Natur, Jagd und Fischerei. Denn mit der zunehmenden Verdichtung entstünden viele neue Spannungsfelder. «Das sieht man beispielsweise bei der Rückkehr des Wolfes.»

25 Wildhüter konnten gestern den eidgenössischen Fachausweis von Benedikt Würth entgegennehmen. Die Prüfung, bestehend aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil sowie einer Biologie-Arbeit, hat lediglich ein Absolvent nicht bestanden.

Nebst Mirko Calderara wurde ein weiterer Angestellter des Kantons St. Gallen diplomiert: Rolf Wildhaber, der mit dem Kreis 3 unter anderem das Wolfsgebiet beim Gebirgsstock Calanda betreut. (sch)