Das «Enfant terrible» stellt aus, die FDP kocht

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Lichterlöschen in der Hafen­stadt: Nach sieben Abenden voller farbenfroher Fassadenprojektionen zum 100-Jahr-Jubiläum des Kunstvereins ging die Lichtwoche in Rorschach gestern Abend zu Ende. Mit von der Partie war auch Jonny Müller. Auf der Fassade des Berufsschulzen­trums flimmerte seine Videokunstproduktion «Waltz No. 2/Marylin’s Dream». Diese sei sowohl von den Zuschauerinnen und Zuschauern als auch von Fachleuten gelobt worden, berichtet der Künstler. Jonny Müller ist freischaffender Künstler und arbeitet in seinem Atelier in Goldach. Sich selbst bezeichnet er als «Enfant terrible» der regionalen Kunstszene – auch wenn er wohl einer der dienstältesten noch aktiven Künstler ist. Denn genauso wie dem Rorschacher Kunstverein steht auch ihm ein rundes Jubiläum bevor: 2019 feiert Müller sein 50-jähriges künstlerisches Schaffen – und kündigt schon heute eine grosse Ausstellung an.

«Der FDP Rheineck sind die Frauen wichtig», titelt die Partei in ihrer jüngsten Medienmitteilung. Das weckt Erwartungen. Nimmt im Vorstandsmänner­zirkel etwa bald eine Frau Platz? Oder portiert die Partei gar eine Kandidatin für ein politisches Amt? Nichts dergleichen. Dafür haben die FDP-Männer ihre Frauen kürzlich bekocht. Und zwar unter der Anleitung eines Hobbykochs im Rheinecker Custerhof. Die Erwartungen an den kulinarischen Anlass ha­ben die FDP-Köche erfüllt. Mit dem «feinen Vier-Gänge-Menu» seien sowohl die Männer als auch die Frauen sichtlich zufrieden gewesen. (lim)