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Darbellay liebt die Weite am See

REGION RORSCHACH. Die CVP der Region Rorschach geht mit Christophe Darbellay ins neue Parteijahr. Der Präsident der CVP Schweiz ruft sie auf, «zur Bewahrung des Erfolgsmodells Schweiz beizutragen durch geschlossenes Eintreten für unsere Kernthemen».
Fritz Bichsel
Christophe Darbellay im angeregten Gespräch mit Goldachs Gemeindepräsident Thomas Würth (links). (Bild: Corina Tobler)

Christophe Darbellay im angeregten Gespräch mit Goldachs Gemeindepräsident Thomas Würth (links). (Bild: Corina Tobler)

Christophe Darbellay ist ein Romand aus dem Unterwallis. Im Bundesamt für Landwirtschaft hat der Ingenieur Agronom mit einem Chef aus dem Thurgau zusammengearbeitet. Und in den Thurgau zieht es ihn heute wiederholt zu einer hierher zurückgekehrten Bauernfamilie, bei der er im Kanton Bern Schweizerdeutsch gelernt hat. «Aus dem engen Rhonetal kommend, liebe ich die Weite am Bodensee», schwärmt er im Gespräch mit dem Tagblatt. Auch in seiner Funktion als Schweizer Parteipräsident sei er immer mal in der Ostschweiz.

Dass Christophe Darbellay jetzt mitten aus der Klausur der CVP-Fraktion in Flüeli-Ranft zur CVP der Region Rorschach kommt, hat seinen Grund noch weiter ostwärts: Im Tirol, wo es ihn als Jäger in ein Revier zieht, in welchem auch der Goldacher Gemeindepräsident Thomas Würth gerne auf die Pirsch geht.

«Erfolgsmodell verteidigen»

In seiner Ansprache setzt der Schweizer Präsident Ziele für die CVP im Kanton St.Gallen – «eine starke Stütze» – bei eidgenössischen Wahlen: die drei Nationalratssitze halten und «mindestens mittelfristig» den verlorenen Ständeratssitz zurückerobern. In den Mittelpunkt stellt er «die Verteidigung des Erfolgsmodells Schweiz gegen Angriffe von links und rechts». Die CVP repräsentiere zwar mit einer Vielfalt auch an Meinungen die vielgestaltige Schweiz. Bei ihren Kernthemen aber könne und müsse sie geschlossen und kämpferisch auftreten, so bei der Abstimmung über ihre Familien-Initiativen. Bei den aktuellen Vorlagen kämpft Darbellay für ein Nein zur Initiative «gegen Masseneinwanderung» und für ein Ja zum Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi). Dank der Aufstockung enthalte der Fabi-Rahmenkredit auch deutliche Verbesserungen in der Ostschweiz. Der Westschweizer weiss auch, dass investiert werden soll in die Appenzeller Bahnen (mit der RHB-Linie ab Rorschach).

Von Glück und Unzufriedenen

Als einzige Partei in der Region Rorschach begeht die CVP die Neujahrsbegrüssung noch in der angestammten Form: mit Apéro, Musik, Nachtessen und Unterhaltung – abwechselnd organisiert von einer der Ortsparteien. Präsident Raphael Mösch von der CVP Goldach-Untereggen kann im Betriebsrestaurant des HPV Rorschach hundert Personen begrüssen. Regionalpräsident Felix Bischofberger stimmt das zufrieden und glücklich. Bei anderen Anlässen sei das Interesse leider gesunken. Ebenso habe er als Kantonsratspräsident anderes erlebt: viel Post von unzufriedenen Bürgern. Bei der politischen Arbeit habe man nicht immer Glücksgefühle. Mit viel Energie lasse sich trotzdem etwas bewegen für die Region. Fusionsabstimmung, Autobahnanschluss und Spitalbauten nennt er als derzeit grosse Arbeitsfelder. Mit Freude kündigt er wieder mehr Aktivität der Jungen CVP an. Die Parteimitglieder ruft er bereits jetzt auf zu «Einsatz für den nächsten Wahlmarathon 2015/16».

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