Dalai Lama ganz privat

Der Schweizer Fotograf Manuel Bauer begleitet den Dalai Lama seit 25 Jahren. Am Dienstag zeigt er unveröffentlichte Bilder im Carmen-Würth-Saal.

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Manuel Bauer lichtet den Dalai Lama seit 25 Jahren ab. (Bild: Manuel Bauer)

Manuel Bauer lichtet den Dalai Lama seit 25 Jahren ab. (Bild: Manuel Bauer)

RORSCHACH. Dem 14. Dalai Lama begegnete der Fotograf Manuel Bauer erstmals vor mehr als 25 Jahren. Seit diesem Treffen durfte er ihn auf vielen Reisen begleiten, um so auf das unterdrückte tibetische Volk aufmerksam zu machen. Am Dienstag, 1. Dezember, um 19.30 Uhr präsentiert Bauer Bilder seiner neuen Reportage im Carmen-Würth- Saal in Rorschach. Dazu reiste er mit dem Dalai Lama durch die Landschaften des Himalajas.

Einblicke in Kultur der Tibeter

In seiner neuen Reportage «Mit dem Dalai Lama durch den Himalaja» zeigt Manuel Bauer das tibetische Oberhaupt, den Dalai Lama, ganz privat, aber auch bei verschieden Anlässen und gibt seltene Einblicke in Landschaften, Menschen und ihre Kultur. Der Winterthurer Manuel Bauer hat das Oberhaupt begleitet und fotografiert, als dieser Flüchtlingsgemeinden der Tibeter und buddhistische Volksgruppen besuchte, um ihnen Trost zu spenden, religiöse Rituale zu leiten und Unterweisungen zu geben. Er war dabei, als Dalai Lama in die Kalachakra-Initiation einweihte, bei der Mönche über viele Tage ein vielfarbiges Sandmandala streuen – um es dann innerhalb von wenigen Sekunden wieder wegzuwischen.

Offizieller Fotograf

Manuel Bauer ist 1966 in Winterthur geboren und wendete sich nach seiner Ausbildung zum Werbefotografen dem Fotojournalismus zu. Internationale Bekanntheit erlangte er durch seine Reportage «Flucht aus Tibet». Als bisher einziger Fotograf gelang es ihm, eine Flucht von Lhasa bis Dharamsala vollständig mit Bildern zu dokumentieren. Seit 2001 begleitet er den Dalai Lama als offizieller Fotograf auf Reisen durch die ganze Welt. Das Oberhaupt sagt über Bauer: «Ich bewundere nicht nur seinen Beruf, das Fotografieren, ich bewundere ihn auch als Menschen. Ich kenne ihn seit vielen Jahren, und er selbst hat mir gegenüber in all diesen Jahren eine grosse, tiefempfundene Nähe gezeigt.» (pd/ren)