Dachstock eines Wohnhauses in St. Fiden völlig ausgebrannt

ST.GALLEN. Gestern morgen hat es im Dachstock eines Mehrfamilienhauses im Osten der Stadt gebrannt. Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unklar.

Malolo Kessler
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Der Brand an der Buchwaldstrasse brach am Morgen aus. Starker Wind erschwerte die Löscharbeiten der Feuerwehr. (Bild: Leo Boesinger)

Der Brand an der Buchwaldstrasse brach am Morgen aus. Starker Wind erschwerte die Löscharbeiten der Feuerwehr. (Bild: Leo Boesinger)

Leser Hermann Bigler fotografierte von der Hagenbuchstrasse 27 aus und fand den Brand selbst aus der Distanz schrecklich. (Bild: Hermann Bigler)
15 Bilder
45 Feuerwehrleute standen bei den Löscharbeiten im Einsatz. (Bild: Urs Bucher)
Der Dachstock in einem Mehrfamilienhaus ist ausgebrannt. (Bild: Urs Bucher)
Im Dachstock eines Mehrfamilienhauses ist ein Brand ausgebrochen. (Bild: Urs Bucher)
Die Feuerwehr bei den Löscharbeiten. (Bild: Urs Bucher)
Der Dachstock eines Mehrfamilienhauses brannte. (Bild: Urs Bucher)
Wind erschwerte die Löscharbeiten. (Bild: Urs Bucher)
Der Dachstock brannte aus. (Bild: Urs Bucher)
Löscharbeiten nach dem Dachstockbrand. (Bild: Urs Bucher)
Die Feuerwehr hat den Brand unter Kontrolle. (Bild: Urs Bucher)
Löscharbeiten nach dem Dachstockbrand. (Bild: Urs Bucher)
Die Feuerwehr bei den Löscharbeiten. (Bild: Urs Bucher)
Der Brand verursachte hohen Sachschaden. (Bild: Urs Bucher)
Ein Tagblatt-Leser fotografierte den Dachstockbrand. (Bild: Leonardo Salvatore)
Der Leser fotografierte den Brand in der Nähe des Bahnhofs St.Fiden vom Zug aus. (Bild: Cornel Amerraye)

Leser Hermann Bigler fotografierte von der Hagenbuchstrasse 27 aus und fand den Brand selbst aus der Distanz schrecklich. (Bild: Hermann Bigler)


Verkohlte Balken ragen in den Himmel. Angesengte Dachziegel liegen auf dem Boden. Überall Feuerwehrleute, überall Passanten, die stehen bleiben: Gestern morgen ist im Dachstock eines Mehrfamilienhauses an der Buchwaldstrasse in St. Fiden ein Feuer ausgebrochen.

Mieter alarmierte Feuerwehr

Ein Mieter hatte die Feuerwehr um 7.48 Uhr alarmiert. Einige der zwölf anwesenden Bewohner des Hauses hätten um diese Zeit noch geschlafen, sagt Kantonspolizei-Mediensprecher Hans Peter Eugster. «Nachbarn haben sie geweckt, so dass alle Personen noch vor Eintreffen der Feuerwehr das Haus verlassen haben.»

Brand schnell unter Kontrolle

Insgesamt standen laut Einsatzleiter Walter Bruderer von der Berufsfeuerwehr St. Gallen 86 Feuerwehrleute im Einsatz. 60 Angehörige der St. Galler Milizfeuerwehr, 24 Angehörige der Berufsfeuerwehr. Zudem zwei Angehörige der Feuerwehr Gossau, die mit einem Hubretter ausrücken musste. «Wir hatten den Brand relativ schnell – etwa nach einer Stunde – unter Kontrolle», sagt Bruderer. Allerdings erschwerten die Wetterverhältnisse die Löscharbeiten: Zu Beginn wehte starker Wind. «Deshalb bestand die Gefahr, dass das Feuer aufs Nachbarhaus übergreift. Wir mussten es evakuieren und schützen», sagt der Einsatzleiter. Kurz vor Mittag war das Feuer schliesslich gelöscht.

Plötzliches Schweigen im Zug

Die Flammen und der Qualm waren weitherum zu sehen. «Als ich aus dem Fenster sah, habe ich erst gedacht, das ganze Haus stehe in Flammen», sagt eine ältere Dame, die einige Strassen weiter wohnt. «Das ist einfach schrecklich.» Sie schüttelt den Kopf. «Wie das Feuer gewütet hat. Das ganze Dach ist einfach weg.»

Auch vom Bahnhof St. Fiden aus war der Brand zu sehen. «Als der Zug am Bahnhof hielt, waren alle Passagiere plötzlich ganz still», schreibt ein Leser in einem E-Mail. «Ich traute meinen Augen nicht, als ich sah, wie der oberste Stock eines Gebäudes lichterloh brannte.» Er war nicht der einzige, der sich gestern meldete: Viele Passanten schickten Bilder, riefen auf der Redaktion an.

Notdach montiert

Durch Feuer und Wasser wurden mehrere der 18 Wohnungen im Haus beschädigt. Wie viele, war gestern noch unklar. Laut Einsatzleiter Walter Bruderer installierten Dachdecker gestern abend noch ein Notdach, zudem kontrollierte die Feuerwehr das Haus in der Nacht auf heute mehrmals. Warum der Brand ausbrach, ist derzeit noch unklar.

Flammen und Rauch waren von Weitem zu sehen. (Bild: Leserbild: Karl Sonderegger)

Flammen und Rauch waren von Weitem zu sehen. (Bild: Leserbild: Karl Sonderegger)

Die Feuerwehr musste hartnäckige Glutnester bekämpfen. (Bild: Urs Bucher)

Die Feuerwehr musste hartnäckige Glutnester bekämpfen. (Bild: Urs Bucher)

Zwei Hubretter standen im Einsatz. (Bild: Leserbild: Thomas Eberle)

Zwei Hubretter standen im Einsatz. (Bild: Leserbild: Thomas Eberle)

Gegen Mittag hatten die Feuerwehrleute den Brand gelöscht. (Bild: Urs Bucher)

Gegen Mittag hatten die Feuerwehrleute den Brand gelöscht. (Bild: Urs Bucher)

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