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Da waren es noch neun Einsprecher

ST.GALLEN. Die Appenzeller Bahnen möchten zwischen Stadt und Riethüsli einen 700-Meter-Tunnel bauen. Gegen das modifizierte Projekt sind im zweiten Anlauf sehr viel weniger Einsprachen eingegangen.
Odilia Hiller
Südportal des Ruckhaldetunnels im Riethüsli als Modell. (Bild: pd)

Südportal des Ruckhaldetunnels im Riethüsli als Modell. (Bild: pd)

Gerne betiteln die Appenzeller Bahnen ihr derzeitiges Hauptprojekt als Quantensprung. Noch dürfen sie den Ruckhaldetunnel zwischen Stadt und Riethüsli, den sie für die Umsetzung der Durchmesserlinie Appenzell–St. Gallen–Trogen brauchen, aber nicht bauen. Ein Quantensprung ist dem Unternehmen nun aber zumindest in einem Teilschritt gelungen: Neun Einsprachen sind beim Bundesamt für Verkehr (BAV) im zweiten Anlauf gegen das modifizierte Tunnelprojekt eingegangen. Nach der Auflage des ersten Projekts Ende 2009 waren es noch derer 30 gewesen.

Appenzeller Bahnen erfreut

Das BAV gibt zu den Einsprachen auf Anfrage ausser der Anzahl keine Informationen bekannt. Auch die Appenzeller Bahnen werden erst kommende Woche erfahren, was die verbleibenden neun Einsprecher inhaltlich genau beanstanden, sagt Projektleiter Josef Zuppiger. Grundsätzlich sei die deutlich geringere Zahl an Einsprachen aber sehr erfreulich. Die überarbeitete Linienführung der Appenzeller Bahnen, die das Südportal des Tunnels nicht mehr an der Teufener-, sondern an der Riethüslistrasse vorsieht, stellt demnach über zwei Drittel der einstigen Einsprecher zufrieden.

Teilweise wurden von den Appenzeller Bahnen inzwischen auch ausserhalb des Rechtswegs Vereinbarungen mit betroffenen Grundeigentümern abgeschlossen. «Jene, die es am meisten trifft, möchten wir anständig behandeln», sagt der Projektleiter unter Hinweis auf das geltende Enteignungsgesetz.

Neugestaltung Teufener Strasse

Etwa in der «gleichen Grössenordnung» sind beim Baudepartement des Kantons St. Gallen Einsprachen gegen die Neugestaltung der Teufener Strasse nach der Aufhebung des Bahntrassees eingegangen, heisst es dort. Sie betreffen den geplanten Abbruch der Passerelle (Ausgabe vom 26. November), die Strassenraumgestaltung sowie Privatinteressen.

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