CVP unterstützt Massnahmen im «Espel»

gossau. Die CVP Gossau-Arnegg hat an ihrer Fraktionssitzung die Geschäfte der morgigen Parlamentssitzung behandelt. «Grundsätzlich folgt die Fraktion bei den meisten Geschäften den Anträgen des Stadtrates und der Vorberatenden Kommissionen», schreibt die CVP.

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gossau. Die CVP Gossau-Arnegg hat an ihrer Fraktionssitzung die Geschäfte der morgigen Parlamentssitzung behandelt. «Grundsätzlich folgt die Fraktion bei den meisten Geschäften den Anträgen des Stadtrates und der Vorberatenden Kommissionen», schreibt die CVP.

«Intensiv und speziell zu reden gaben die Traktanden über die notwendigen Erneuerungen im <Espel> sowie die Gewinnverwendung des Jahresüberschusses 2009.

» Bei den baulichen Anpassungen im «Espel» werde die CVP das Geschäft unterstützen, da es sich nicht um eigentliche Zukunftsinvestitionen, sondern um Nachholmassnahmen gehe. Die Erneuerung der Küche sei schon lange fällig, dringend notwendig und werde als wertschätzend gegenüber den Bewohnern und deren Lebensqualität angesehen.

«Die CVP legt aber in aller Deutlichkeit Wert darauf, festzustellen, dass es hier nicht um ein Präjudiz für oder gegen einen Standort Espel im Zusammenhang mit dem Projekt <Wohnen im Alter> geht», heisst es in der Mitteilung. Diese Entscheide stünden bald an, seien von strategischer Natur und würden in den kommenden Monaten losgelöst von einer erneuerten Küche gefällt werden müssen.

Bei der Vorlage über die Gewinnverwendung, insbesondere des Überschusses der Stadtwerke, stelle die Fraktion fest, dass nun ein frohes Begehren um finanzielle Mittel stattfinde: «Dort könnte man noch…», «Das sollte man noch…» – die Versuchung sei gross, das Geld nach dem Giesskannenprinzip öffentlichkeitswirksam zu verteilen.

Die CVP vertrete die Haltung, dass Geld nicht einfach verteilt werden soll, sondern wenn schon, in gezielte, konkrete Projekte zweckgebunden zu investieren seien. Das sei bei vielen der aktuellen Begehrlichkeiten nicht der Fall. Eine Ausnahme bilde eine mögliche Erhöhung des Energiefonds.

Mittelfristig strebe sie an, künftige Gewinne der Stadtwerke zu einem grösseren Teil der Bevölkerung via Rücktransfer in die allgemeine Stadtkasse zukommen zu lassen. (CVP)