CVP sagt klar Ja zur zweiten Gotthardröhre

WATTWIL. Die CVP Kanton St. Gallen verabschiedete an der Delegiertenversammlung in Wattwil die Ende 2015 zurückgetretene Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz. Sie hatte 16 Jahre in der grossen Kammer politisiert.

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WATTWIL. Die CVP Kanton St. Gallen verabschiedete an der Delegiertenversammlung in Wattwil die Ende 2015 zurückgetretene Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz. Sie hatte 16 Jahre in der grossen Kammer politisiert. Die ehemalige Präsidentin der Kantonalpartei habe auch als Mitglied des Präsidiums der CVP Schweiz die Partei über Jahre hinweg stark geprägt, heisst es in einem Communiqué. Nationalrat Markus Ritter lobte Schatz in seiner Laudatio unter anderem für ihr politisches Talent.

Die kantonalen Delegierten sagten mit Blick auf die Abstimmungen vom 28. Februar deutlich Ja zur Sanierung des Gotthardstrassentunnels, beziehungsweise zum Bau einer zweiten Gotthardröhre. Der Durchsetzungs-Initiative der SVP erteilten sie eine deutliche Abfuhr. Die Volksinitiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln!» hatte der Parteivorstand bereits im Vorfeld der DV abgelehnt. Die CVP-Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe hatten die Delegierten bereits an der letzten DV im November 2015 angenommen.

Der Gossauer Arzt, Stadtrat, amtierende Kantonsrat und Regierungsratskandidat Bruno Damann hielt ein Kurzreferat zum Thema Netzwerke – sie seien der Schlüssel für die Zukunft. (red.)

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