CVP: Damann ist Wunschkandidat für die Regierung

DEGERSEHEIM. Die St.Galler CVP hat mit ihrem Verzicht auf den zweiten Ständeratswahlgang die nationalen Wahlen ad acta gelegt – nicht aber die Analyse des Resultats.

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Bruno Damann (Bild: Urs Bucher/Archiv)

Bruno Damann (Bild: Urs Bucher/Archiv)

«Dieses genügt nicht», sagte Parteipräsident Patrick Dürr am Mittwochabend vor den Delegierten in Degersheim. Und mit Blick auf die Kantonsrats- und Regierungswahlen: «Wir müssen mit klaren Aussagen unser politisches Profil schärfen.»

Arzt und Kantonsrat
Wem die CVP dies in den Regierungswahlen zutraut, klärte sich gestern abend ebenfalls: Die Findungskommission lüftete den Schleier: Sie schlägt der Parteispitze vor, mit dem Gossauer Arzt und Kantonsrat Bruno Damann in die Regierungsratswahlen zu steigen. Die Findungskommission spricht von ihrem «Wunschkandidaten».

Damit ist ein wichtiger Vorentscheid gefällt. Die offizielle Nomination von Damann am Donnerstagbend durch die Kreispartei St.Gallen-Gossau dürfte denn auch unbestritten sein.

Ständerat: Keine Wahlempfehlung
Diskussionslos schlossen sich die Delegierten dem Parteivorstand an, auf eine Wahlempfehlung für den zweiten Ständeratswahlgang zu verzichten. (rw)