«Collage bleibt in der Ludothek hängen»

Mit diversen Anlässen hat die Ludothek Gossau dieses Jahr ihr 30jähriges Bestehen gefeiert. Die Leiterin Agi Sutter blickt zurück auf ein umtriebiges 2015 mit einer besonderen Collage, dem Strassenfest und der Kugelbahn. 2016 soll es etwas ruhiger werden.

Marlen Hämmerli
Drucken
Teilen
Die Kunden der Ludothek Gossau und deren Kinder gestalteten die Collage als Andenken ans Jubiläumsjahr. (Bild: Ralph Ribi)

Die Kunden der Ludothek Gossau und deren Kinder gestalteten die Collage als Andenken ans Jubiläumsjahr. (Bild: Ralph Ribi)

Frau Sutter, was war Ihr persönliches Highlight im Jubiläumsjahr?

Agi Sutter: Das ist, neben der offiziellen Jubiläumsfeier, ganz klar die im Atelier der Gossauer Künstlerin Helene Mäder gestaltete Collage. Den Workshop mit Kundinnen, Kunden und deren Kindern, an welchem wir gemeinsam das Kunstwerk schufen, hatten wir bewusst bereits im Januar veranstaltet. So begleitete die Collage uns über das gesamte Jahr.

Dadurch wird sie zum Andenken?

Sutter: Ja, das Gemeinschaftswerk wird in der Ludothek hängen bleiben, solange wir hier sind. Kunden können davor stehen und sich daran erinnern, wie sie eines der Kästchen gestalteten. Es war auch extrem schön, ihre Freude zu sehen, als wir ihnen zum ersten Mal das Resultat zeigten.

Agi Sutter Leiterin Ludothek Gossau (Bild: pd)

Agi Sutter Leiterin Ludothek Gossau (Bild: pd)

Welche Anlässe veranstaltete die Ludothek sonst noch?

Sutter: Der Flohmarkt mit alten aussortierten Spielen kam bei den Leuten sehr gut an. Die Lesung von Lukas Frei, dem Spieleautor von «Icon Poet» war gut und lustig, aber leider schlecht besucht. Für Kinder veranstalteten wir einen Kapla-Wettbewerb, und es gab einen Adventskalender. Zu gewinnen gab es etwa eine kostenlose Reservation.

Welches Fazit ziehen Sie am Ende des Jubiläumsjahres?

Sutter: Ich denke, wir erreichten unser Ziel, die Ludothek Gossau bekannter zu machen. Ich hoffe es zumindest. Denn trotz der seit drei Jahren sehr guten Lage auf dem ehemaligen Happy-Areal und der Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek gibt es immer noch viele, die nicht wissen, dass es uns gibt. Hilfreich war sicherlich, dass wir am diesjährigen Strassenfest dabei waren.

Dort stellte die Ludothek eine sieben Meter lange Kugelbahn auf.

Sutter: Bei dieser hatte es viele Besucher. Die Kugelbahn gefiel den Leuten offensichtlich. Sie konnten mitspielen oder Gossauer Persönlichkeiten, wie etwa dem Stadtpräsidenten Alex Brühwiler, zusehen und auf deren Teams wetten.

Wird die Ludothek am Strassenfest 2016 wieder mit dabei sein?

Sutter: Wir haben es fest vor. Etwas Konkretes ist aber noch nicht geplant. Momentan suchen wir einen Partner als Sponsor. Denn ohne die Zusammenarbeit mit der Raiffeisenbank Gossau wäre es dieses Jahr nicht möglich gewesen. Ausserdem würden wir gerne wieder etwas Grösseres machen.

Was ist sonst noch für nächstes Jahr geplant?

Sutter: Nachdem das gesamte Team viele ehrenamtliche Stunden fürs Jubiläumsjahr leistete, wird es sicherlich ein ruhigeres Jahr. Wir wollen aber weiterhin Marketing betreiben, um Neukunden zu gewinnen. Am 6. März werden wir an der Elbi Expo, der Erlebnis- und Bildungsmesse im Fürstenlandsaal, mit dabei sein.

Aktuelle Nachrichten