Chronik 25 Jahre Stiftung Suchthilfe

1990 Stiftung «Hilfe für Drogenabhängige» wird gegründet. Der erste Fixerraum der Stadt eröffnet im Bienenhüsli. 1991 Das Bienenhüsli wird zunehmend zum rechtsfreien Raum. Nach einer Volksabstimmung wird es geschlossen.

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1990 Stiftung «Hilfe für Drogenabhängige» wird gegründet. Der erste Fixerraum der Stadt eröffnet im Bienenhüsli.

1991 Das Bienenhüsli wird zunehmend zum rechtsfreien Raum. Nach einer Volksabstimmung wird es geschlossen.

1993 Schwerstsüchtige erhalten erstmals Methadon. Die offene Drogenszene auf dem Schellenacker wird aufgelöst.

1994 Die ersten zwei Spritzenautomaten werden installiert.

1995 Erstmals wird in der Stadt ärztlich kontrolliert Heroin abgegeben.

1997 Das städtische Stimmvolk sagt Ja zu weiteren Beiträgen für die Methadon-Abgabe.

1998 Die Stiftung nennt sich neu Stiftung Suchthilfe.

1999 Das Bundesamt für Gesundheit gibt grünes Licht: Neu erhalten in St. Gallen 75 Süchtige (statt vorher 40) Heroin.

2003 Neue Suchtprobleme wie Glücksspielsucht und Essstörungen rücken in den Fokus. Erstmals ist die Stiftung auch am OpenAir St. Gallen präsent.

2007 Die Gassenküche feiert ihr 20jähriges Bestehen.

2008 Die Stiftung arbeitet erstmals mit der Olma zusammen. Es geht primär um den Jugendschutz beim Alkoholausschank.

2009 Unter Federführung der Stiftung wird ein städtisches Alkoholkonzept erarbeitet.

2012 Unter dem Titel «Wir sind 3weiern» werden Alkoholkonsum, Lärm und Littering auf Drei Weieren zum Thema.

2014 Nach einem Umbau wird der «Blaue Engel» im Katharinenhof wiedereröffnet.