Christentum auch Wüstenreligion

«Der Islam hat hier nichts verloren», Ausgabe vom 15. September

Martina Schäfer, Multergasse 35, St. Gallen
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Herr Müller, erlauben Sie mir eine Frage: Sie sagten, dass der Islam nicht nach Rorschach gehöre. Wie sehen Sie das denn mit dem Buddhismus? Oder dem Hinduismus? Gehören die auch nicht hierher? Oder die jüdische Religion? Und das Christentum ist ja auch solch eine Wüstenreligion aus Kleinasien! Wäre es nicht das Beste, wieder zu den einheimischen Göttern zu beten? So im Sinne von «back to the roots» – zu Wotan und Freya oder wie die hier am Bodensee auch hiessen – wacker Bronzeschwerter und Steinbeile schwingen und «Heil» brüllen?

Martina Schäfer, Multergasse 35, St. Gallen