Casa Solaris feiert und grollt dem Gossauer Stadtrat

GOSSAU. Casa Solaris blickt in einer Medienmitteilung auf das erste Betriebsjahr in Gossau zurück. Das Zuhause für Senioren und pflegebedürftige Menschen bietet gemäss Mitteilung bedarfsgerechte Wohnformen, Sicherheit und Unterstützung im Alltag sowie Pflege und Betreuung an.

Drucken
Teilen

GOSSAU. Casa Solaris blickt in einer Medienmitteilung auf das erste Betriebsjahr in Gossau zurück. Das Zuhause für Senioren und pflegebedürftige Menschen bietet gemäss Mitteilung bedarfsgerechte Wohnformen, Sicherheit und Unterstützung im Alltag sowie Pflege und Betreuung an. 28 Alterswohnungen werden von Casa Solaris Gossau angeboten. Nebst den Wohnungen wird auch das hauseigene Restaurant Sole betrieben.

Casa Solaris bedauert in der Mitteilung, dass der Gossauer Stadtrat bisher kein Interesse am neuen Arbeitgeber in der Stadt gezeigt habe. Offenbar haben das Unternehmen und der Stadtrat das Heu erneut nicht auf derselben Bühne. Schon 2014 gab es Uneinigkeiten um die Aufnahme von Casa Solaris auf die kantonale Pflegeplatzliste. Der Stadtrat wollte das Gesuch für 56 Pflegeplätze mit Verweis auf das geplante Pflegezentrum der Sana Fürstenland AG nicht unterstützen.

Ende 2014 verzeichnete Casa Solaris einen Erfolg, als der Regierungsrat 32 Pflegeplätze auf die Liste setzte. Der Stadtrat verzichtete darauf, den Entscheid anzufechten. (jw/jnc)