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BVK wartet weiter auf Baubewilligung

Das ehemalige Industrieareal gegenüber des Bahnhofs Haggen ist seit dem Abbruch der Gebäude vor einem Jahr verwaist. Dabei sollten schon seit Monaten die Bauarbeiten für eine neue Überbauung laufen. Eine Einsprache verhindert jedoch den Baubeginn.
David Gadze
Das ehemalige Industrieareal gegenüber des Bahnhofs Haggen. (Bild: David Gadze)

Das ehemalige Industrieareal gegenüber des Bahnhofs Haggen. (Bild: David Gadze)

Vor genau einem Jahr hat beim Bahnhof Haggen der Abbruch des Schindler-Hauses und der dahinter liegenden Industriehallen begonnen. Die Pensionskasse des Kantons Zürich (BVK) plant dort, zwischen der Hechtackerstrasse und der Bernhardswiesstrasse, eine neue Überbauung mit vier Häusern und rund 150 Wohnungen. Doch bis auf die Visiere ist immer noch nichts davon zu sehen.

Einsprache verhindert Baustart

Grund dafür sind Einsprachen. Insgesamt vier waren gegen das Baugesuch, das im Frühsommer 2015 öffentlich auflag, eingegangen. «Die meisten waren unbegründet und wurden in der Zwischenzeit zurückgezogen», sagt Doris Köppel von der Kommunikationsabteilung der BVK. Eine Einsprache von mehreren Anwohnern wies das Amt für Baubewilligungen ab und erteilte im Januar die Baubewilligung. Dagegen legten die Einsprecher beim kantonalen Baudepartement Rekurs ein. Dieser ist noch hängig. Es gehe um «Fragen der Bauausführung», sagt der Anwalt der Einsprecher.

Gegen das Projekt gab es im Quartier von Anfang an massiven Widerstand. Der Gestaltungsplan löste eine Welle von über 300 Einsprachen aus. Kleingewerbler, die im Schindler-Haus ihre Betriebe hatten, versuchten mittels Petitionen, zumindest den Kopfbau der Industriehallen zu erhalten – erfolglos.

Kein Abbruch auf Vorrat

Die BVK widersprach vor einem Jahr dem Vorwurf, sie breche die Gebäude, die teilweise immer noch von den Kleingewerblern genutzt wurden, auf Vorrat ab. Sie verwies darauf, dass von April bis September wegen der geschützten Nistplätze der Mauersegler ein Abbruchverbot herrsche. Und sie hoffte, bis im September 2015 über eine rechtskräftige Baubewilligung zu verfügen. Offenbar kann sie nun froh sein, wenn sie diese bis im September dieses Jahres erhält.

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