Busse für Sanitäterin wegen fahrlässiger Tötung

RHEINECK. Die für den Tod des 6-jährigen Mädchens verantwortliche Rettungssanitäterin ist vom Untersuchungsamt Uznach wegen fahrlässiger Tötung zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse verurteilt worden. Der Strafbescheid erging im März 2008.

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Er stützt sich auf ein medizinisches Gutachten. Demnach starb das Kind mit grösster Wahrscheinlichkeit wegen der Verabreichung eines Schmerz- und eines Beruhigungsmittels. Der Sanitäterin hätten die möglichen gefährlichen Nebenwirkungen bekannt sein müssen, die
zum Tod führten.

Gemäss dem Strafbescheid musste die Sanitäterin eine Busse von 1500 Franken sowie Verfahrens- und Anwaltskosten von total 14500
Franken bezahlen. Der Strafbescheid wurde nicht angefochten und ist rechtsgültig. (sda)

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