BUSLINIE: Haltestelle soll erhalten bleiben

Der Quartierverein Schoren will nicht, dass die Haltestelle Röteli gestrichen wird. Die Stadt legt die Pläne dafür auf Eis.

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Einige Anwohner befürchten, dass die Haltestelle Röteli an der Dufour­strasse verschwinden könnte. (Bild: Luca Ghiselli)

Einige Anwohner befürchten, dass die Haltestelle Röteli an der Dufour­strasse verschwinden könnte. (Bild: Luca Ghiselli)

Für die meisten «Schöreler» ist die Buslinie 6 der VBSG ein Stück Heimat. Dementsprechend liegt den Quartierbewohnern auch viel daran, die Buslinie so zu erhalten, wie sie heute ist. Die Stadt hingegen plant, die Linien 6 und 9 zusammenzuschliessen. Dabei würde die Haltestelle Röteli verschwinden, die Linie 6 via Stahl ins Schorenquartier fahren und die Linie 9 nach der Haltestelle Nussbaumstrasse in Richtung Universität weiterfahren.

Einsatz für Sitzbank hat sich gelohnt

An der Hauptversammlung des Quartiervereins Schoren-Dietli-Hölzli wurde deutlich, dass im Quartier der Rückhalt für eine solche Lösung gering ist. «Wie es scheint, haben sich Anwohner im Röteli bereits mittels Petition bei der Stadt beschwert», sagte Roland Uhler, Präsident des Quartiervereins, am Freitagabend vor rund 35 Mitgliedern. Deshalb sei der Stadtrat nun vorerst von seinem Vorhaben zurückgetreten, berichtete Uhler weiter. Auch sonst hatte Uhler vorwiegend Positives aus dem vergangenen Jahr zu berichten. Dank Gesprächen mit der Stadt habe man erwirkt, dass an der Bushaltestelle vor der Papeterie Markwalder am Bahnhofplatz eine Sitzbank installiert worden sei. Der Räbeliechtli-Umzug im November sei ausserdem so gut besucht gewesen wie noch selten. Der Quartierverein konnte 2016 auch finanziell gut abschliessen. Aus der Jahresrechnung resultiert ein ­Gewinn von rund 940 Franken bei einem Vermögen von rund 22 300 Franken. Mit 200 Franken werden ab sofort die Be­treiberinnen des Kinderbads im Schoren entlastet. Sie mussten bis anhin die Kosten für Gebührensäcke selber tragen. (ghi)

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