Bunter Tag für junge Muoler

Am Freitag fand in Muolen der Kinder- und Jugendtag statt. Die Kutschenfahrt und eine Feuerwehrübung waren die Highlights.

Tim Wirth
Drucken
Teilen

MUOLEN. Alle schulpflichtigen Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde Muolen trafen sich am Freitagmittag beim Primarschulhaus. «Es war nicht einfach, ein Programm zusammenzustellen, das für alle attraktiv ist», sagt Sabrina Egger-Liechti, Präsidentin der Kinder- und Jugendkommission. Mit einem Organisationskomitee, bestehend aus Vertretern der Schule, der Gemeinde und der Vereine, hat sie den Kinder- und Jugendtag auf die Beine gestellt. Etwas Ähnliches hat es zuletzt vor sieben Jahren gegeben. Ziel war, die gemeinsame Identität zu fördern.

Kinder kennen sich nicht

Muolen hat drei Schulkreise. Schon in der Primarschule trennen sich die Wege der Kinder. Manche gehen nach Amriswil, einige bleiben in Muolen. «Deshalb kennen sich viele Kinder gar nicht», sagt Gemeindepräsident Bernhard Keller. Für diesen speziellen Tag wurden die Kinder und Jugendlichen von der Schule freigestellt. Während des Nachmittags absolvierten sie gemeinsam verschiedene Posten: Beim Turnverein gab es einen Parcours mit Wasser. Bei der Feuerwehr durften die Kinder Schutzkleider ausprobieren und ein kleines Feuer löschen. Und die Musikgesellschaft brachte Instrumente zum Ausprobieren. «Die Posten wurden dem Alter angepasst», sagt Egger. Einiges – etwa eine Unfallsimulation des Samaritervereins – waren der Oberstufe vorbehalten.

Auf der Pferdekutsche

Ein besonderer Programmpunkt war die Kutschenfahrt. Gruppenweise durften die Kinder und Jugendlichen in einer Pferdekutsche entlang der Gemeindegrenze fahren. Gemeindepräsident Bernhard Keller erzählte über Muolen. Zum Beispiel, dass der Name Muolen wahrscheinlich von Maul kommt, weil die Form ähnlich aussieht. «Je nach Alter der Gruppe musste ich andere Fragen beantworten», sagt Keller. So wollte jemand wissen, wie viele Kühe in der Gemeinde leben.

Wiederholung geplant

Ein weiteres Ziel des Tages ist es, dass sich Vereine, Eltern und Lehrer näherkommen. «Im Alltag läuft man sich nicht so über den Weg», sagt Sabrina Egger-Liechti. Am Abend gab es für Eltern und Kinder Älplermagronen und Musik. Für die Ältesten ging es danach weiter in den Jugendraum. «Wir wollen den Tag wiederholen», sagt Egger. Es sei das Ziel, dass jedes Kind zweimal in seiner Schulzeit einen solchen Tag erlebe.