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BÜRGERVERSAMMLUNG: Mörschwil bleibt das St.Galler "Steuerparadies"

Die Gemeinde Mörschwil ist auch im laufenden Jahr die steuergünstigste Gemeinde im Kanton St.Gallen: Die Bürgerversammlung hat am Montagabend auf Antrag des Gemeinderates den Steuerfuss um vier auf aktuell 75 Prozentpunkte gesenkt.
Der "Freihof" im Mörschwiler Dorfzentrum wird saniert. (Bild: Ralph Ribi (Ralph Ribi))

Der "Freihof" im Mörschwiler Dorfzentrum wird saniert. (Bild: Ralph Ribi (Ralph Ribi))

Damit liegt Mörschwil auch im laufenden Jahr vor der Rheintaler Gemeinde Balgach (77 Prozent, minus 3) und der Zürichsee-Stadt Rapperswil-Jona (80 Prozent, unverändert).

Die Mörschwilerinnen und Mörschwiler sagten mit grosser Mehrheit auch Ja zu einem Kredit über 2,5 Millionen Franken für die Sanierung der Liegenschaft Freihof im Dorfkern. Damit bekommt die ohnehin schon lange "Freihof"-Geschichte ein weiteres Kapitel.

Die Gemeinde hatte den "Freihof", eine ehemalige Wirtschaft, im Jahr 2001 gekauft. Fünf Jahr später stimmte die Bürgerversammlung dem Abbruch der Liegenschaft und der Realisierung eines Platzes zu. Dagegen gab es Einsprachen, die bis vors Verwaltungsgericht gezogen wurden. Dieses entschied 2010, der "Freihof" dürfe nicht ersatzlos abgerissen werden, da er für das Ortsbild wesentlich sei.

2013 stimmte die Bürgerschaft dann einem Abbruch und einem Ersatzbau zu. Aus einem Wettbewerb ging das Projekt "Moerswil" als das beste hervor. Wieder gab es Einsprachen, die bis vor das kantonale Baudepartement gezogen wurden. Diese schützte schliesslich die Einsprache einer Rekurrentin. Vorsorglich zog der Gemeinderat diesen Entscheid 2017 vors Verwaltungsgericht; er zog seine Beschwerde dann aber zurück, weil das Urteil des Baudepartements aus denkmalpflegerischer Sicht eindeutig ausgefallen war.

Mit dem am Montagabend gesprochenen Kredit über 2,5 Millionen Franken will der Gemeinderat den "Freihof" sanieren. Mit einem Durchgang soll die Sicherheit für Fussgänger im Dorfkern erhöht werden. (dwi)

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