Bürger torpedieren Schülersicherheit

«Rorschacherberg: Gegen Kreisel und Präsident», Ausgabe vom 6. April

Adrian Schmidlin, Städeliweg 5a, 9404 Rorschacherberg
Drucken
Teilen

An der Bürgerversammlung vom vergangenen Mittwoch in Rorschacherberg torpedierten 137 Stimmbürger, die vom Gemeinderat vorgeschlagenen Strassenbauprojekte für Sicherheitsmassnahmen, für Schüler, Kindergärtler und Schulbus. In diesen zwei Projekten waren Kreisel, mit den dazugehörenden, wichtigen flankierenden Massnahmen, enthalten. Der gesamte Gemeinderat mit Schulleitung unter Mithilfe von kantonalen Verkehrsexperten hat gute Arbeit geleistet, um der Bevölkerung ein ausgewogenes Konzept zu präsentieren. Die Behauptung von Richard Lüchinger, dem Antragsteller gegen die zwei Vorlagen, Kreisel bringen keine Sicherheit, ist falsch! Ein Kreisel bringt immer ein geordneter und kontrollierter Abfluss von Verkehr und ist damit immer ein Element für die Sicherheit auf den Strassen. Herr Lüchinger hat sich von einer Gruppe der «Schmollenden Ostler», sprich Anwohner der Wiggenrainstrasse, instrumentalisieren lassen und mit Hilfe dieser, die zwei Bauanträge zu Fall gebracht. Das riecht schlichtweg nach direkter Vergeltung gegen Gemeindepräsident Beat Hirs, betreffend geplante Überbauung auf dem Areal Schloss Wiggen. Das Ganze, inszenierte Abstimmungsspielchen auf Kosten der Sicherheit unserer Schüler, durch ihren Anführer Lüchinger, ist absolut inakzeptabel und geht gar nicht! Beat Hirs hat es an der Bürgerversammlung deutlich erläutert, es gibt technisch und zahlbar nur diese eine, machbare Zufahrtslösung. Pech gehabt, jetzt ist es halt vorbei, für zwei Jahre, wenigstens während der Bauphase, mit der 40-jährigen Grabesstille an der Wiggenrainstrasse. Dafür entstehen tolle Wohngebäude, an hervorragender Lage, mit Seesicht, ohne Autobahnlärm in Rorschacherberg. Ich wünsche mir zudem, an zukünftigen Bürgerversammlungen, mehr junge Mütter und engagierte Väter, die tagtäglich vor der Herausforderung stehen, ihre Kinder wohlbehalten in den Kindergarten und zur Schule zu bringen. Sie könnten solche Abstimmungsspielchen durch diese grosse Gruppe der «ewig Gestern» zukünftig verhindern.

Adrian Schmidlin, Städeliweg 5a, 9404 Rorschacherberg