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Bündnis von Wirtschaft und Politik für 3. Rosenberg-Röhre

ST.GALLEN. Den Engpass auf der St.Galler Stadtautobahn so rasch als möglich mit einer 3. Rosenberg-Röhre beseitigen: das fordert die IG Engpassbeseitigung. Ostschweizer Wirtschaftsorganisationen, Parlamentarier und die Automobilverbände setzen sich beim Bund für das Ausbauprojekt ein.
Die IG Engpassbeseitigung will möglichst bald eine 3. Röhre durch den Rosenberg haben. (Bild: Ralph Ribi)

Die IG Engpassbeseitigung will möglichst bald eine 3. Röhre durch den Rosenberg haben. (Bild: Ralph Ribi)

Der Bund will in den nächsten 20 Jahren schweizweit 5,5 Milliarden Franken aus seinem Infrastrukturfonds zur Engpassbeseitigung auf Autobahnen zur Verfügung stellen. Für die Beseitigung des Engpasses in St.Gallen bevorzugt das Bundesamt für Strassen (Astra) eine dritte Rosenberg-Röhre und eine unterirdische Teilspange Güterbahnhof.

Das vorgesehene 410-Millionen-Projekt sieht südlich der beiden bestehenden Tunnelröhren den Bau eines dritten Rosenberg-Tunnels mit drei Fahrstreifen Richtung St.Margrethen vor. Die beiden bestehenden Rosenberg-Röhren nehmen den Verkehr in der Gegenrichtung auf.

Stadtautobahn vor dem Kollaps
Die IG Engpassbeseitigung hat die Vernehmlassungsfrist zum entsprechenden Bundesbeschluss, die am 7. August abläuft, genutzt. Die höhere Priorität, die der Bund dem Projekt geben wolle, freue die IG, sagte der St.Galler FDP-Kantonsrat Walter Locher am Mittwoch vor den Medien.

In der Region St.Gallen bestehe dringender Handlungsbedarf. Das Verkehrsaufkommen auf der 1987 eröffneten Stadtautobahn wachse ständig. Bis 2020 werde sich der Verkehr ohne geeignete Gegenmassnahmen auf dem A1-Abschnitt zwischen Winkeln und Neudorf täglich während zwei bis vier Stunden stauen.

Die Variante für eine 3. Röhre müsse möglichst bald umgesetzt werden. Nachdem der öffentliche Verkehr ständig ausgebaut worden sei, bestehe beim motorisierten Individualverkehr Nachholbedarf, sagte Manfred Trütsch, Präsident des ACS St.Gallen-Appenzell.

Ausserdem fordert die IG vom Kanton und der St.Gallen die bestmögliche Anbindung des Appenzellerlandes, sagte der Ausserrhoder FDP-Nationalrat Andrea Caroni.

Bundesparlamentarier unterstützen 3. Röhre
Die eidgenössischen Räte werden 2014 entscheiden, welche Städte und Agglomerationen beim Autobahn-Ausbau finanziell unterstützt werden. Neben Caroni wollen sich die St.Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter und der Thurgauer Ständerat Roland Eberle in Bern für das Projekt einsetzen.

Auch andere Regionen würden versuchen, ihre Projekte voranzutreiben, sagte Locher. Es sei wichtig, dass sich weitere Befürworter für das St.Galler Projekt stark machten. Neben der IG dürften aus der Ostschweiz mindestens zwei Dutzend weitere positive Stellungnahmen nach Bern gegangen sein.

Eine rasche und nachhaltige Lösung des Engpasses sei für die Grossregion St.Gallen und den internationalen Bodenseeraum von zentraler Bedeutung, heisst es in einer Mitteilung der Region Appenzell Ausserrhoden − St.Gallen − Bodensee, welche 43 Städten und Gemeinden vertritt. (sda)

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