Bruno Egli tritt auch dieses Mal fürs Stadtpräsidium an

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Gossau Er habe die notwendigen 15 Unterschriften zusammen und werde seine Kandidatur fürs Gossauer Stadtpräsidium einreichen. Bruno Egli, auch bekannt als «Taxi-Bruno» oder «Taxi-Tubel», will es auch dieses Mal wissen. «Ich bin der Meinung, dass den Stimmbürgern eine Wahl geboten werden soll», sagt er. Sein Wunsch sei nicht unbedingt, Stadtpräsident zu werden. «Niemand aber sollte mangels Kandidaturen einfach durchgewunken werden.» Der Idee einer überparteilichen Findungskommission kann Egli nur bedingt etwas abgewinnen: «Um überhaupt in die engere Auswahl zu kommen, muss man einer Partei angehören. Mit Demokratie hat das wenig zu tun.» Der Aufforderung der Kommission, seine Bewerbungsdokumente einzureichen, wollte er nicht nachkommen. Wohl auch im Wissen, dass er nicht ausgewählt würde, versucht er es wie bisher auf eigene Faust. «Es ist nun das vierte oder fünfte Mal, dass ich kandidiere.» Um der SVP nicht in den Rücken zu fallen, löste er ausserdem seine seit Anfang Jahr bestehende Mitgliedschaft auf. «Wenn mich Parteien aber unterstützen möchten, dann trete ich ihnen gerne bei», lässt er wissen. Ob mit Unterstützung oder nicht – Egli ist zuversichtlich, dass er erneut einen Achtungserfolg erzielt. «Meine Kandidatur stiess auf viele Sympathisanten. Das wiederum wirkte sich positiv auf mein Taxiunternehmen aus», sagt Egli. Seine Firma aber habe er nach 21 Jahren aus gesundheitlichen Gründen auflösen müssen. Dafür bleibe nun mehr Zeit für die Politik. Und wenn er tatsächlich gewählt wird? «Dann gebe ich mein Bestes und lasse den gesunden Menschenverstand walten.» (ad)