Brummende Jazzer, fleissiger alt Regierungsrat

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Das rätselhafte Brummen im Tschudiwies ist mittlerweile bis zur Zürcher Jazzszene gedrungen. Seit Jahren beschäftigt ein rätselhaftes Geräusch Quartierbewohner im Tschudiwies (Ausgabe vom 2. Mai). Im Quartierblatt stand, das Brummen klinge wie ein Motor, der ständig laufe. Wie ein Transformator, ein Sturm oder ein Betonmischer in der Strasse. Ja, das passt: Diese Beschreibung trifft auch auf die Musik des Trios Heinz Herbert zu. Am Donnerstag gaben die Jazzmusiker Ramon Landolt (Bild), Dominic Landolt und Mario Hänni ein Konzert im ehemaligen italienischen Konsulat an der Frongartenstrasse. Mit traditionellem Jazz hatte das nichts mehr zu tun, vielmehr erzeugten die Musiker mit ihren Instrumenten und Geräten eine eigene Klangwelt. Anders gesagt: Das Trio Heinz Herbert brummte ganz gewaltig. Bringen am Ende gar diese drei Jazzer das Tschudiwies um den Schlaf? Tatsächlich: Zwischen zwei Liedern erzählte Ramon Landolt dem Publikum, dass er vom Brummen im Tschudiwies gelesen habe (im «Tages-Anzeiger», denn auch die Zürcher Zeitung hat vom Störgeräusch gehört). Doch: «Wir sind’s im Fall nicht», stellte Landolt klar. Das Brummen bleibt also weiterhin rätselhaft. (rbe)

Bis vor einem Jahr war Martin Gehrer Regierungsrat. Während acht Jahren hatte der gelernte Jurist die Finanzen des Kantons unter sich. Seit seinem Rücktritt aus dem Regierungsrat arbeitet der 60-Jährige als Rechtskonsulent und präsidiert den Administrationsrat des Katholischen Konfessionsteils des Kantons St. Gallen. Neu ist er nun auch Verwaltungsratspräsident der Max Pfister AG, des grössten Immobilienbesitzers der Stadt. 1400 Wohnungen gehören dem Unternehmen. Das Verwaltungsratspräsidium ist also eine verantwortungsvolle Aufgabe. Aber wer den Kanton überstanden hat, kommt auch mit dem Immobilienmarkt klar. (rsp)