Brücken bauen zwischen Schule und Elternhaus

In der Schule mitwirken, das sollen die Eltern der Andwil-Arnegger Schulkinder. Ein entsprechendes Reglement liegt vor. Die offizielle Wahl des Vorstandes findet im September statt.

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andwil-arnegg. Was im vergangenen Jahr begann, trägt nun erste Früchte – die Elternmitwirkung in der Primarschule Andwil-Arnegg. Die Schulentwicklungskommission habe zusammen mit einer Gruppe interessierter Erziehungsberechtigter den Handlungsrahmen für die Elternmitwirkung definiert. Inzwischen sei ein Reglement ausgearbeitet und vom Schulrat genehmigt worden, heisst es in einer Mitteilung des Schulrates. Das Reglement kann auf der Homepage der Schulgemeinde eingesehen werden.

Aktiv mitwirken

Unter dem Stichwort «Wirkungsbereich» wird aufgelistet, in welchen Bereichen sich Eltern verstärkt in der Schule engagieren und wo sie aktiv mitwirken können. Die Elternmitwirkung stütze die Zusammenarbeit von Eltern, Schulleitung und Lehrerschaft, stützt und baue somit Brücken zwischen Schule und Elternhaus.

Es gibt auch Grenzen. So habe die Elternmitwirkung keinen Einfluss auf die Kompetenzen der Schulbehörde, schreibt der Schulrat. Und: Die Elternmitwirkung sei auch keine Anlaufstelle für persönliche Probleme eines einzelnen Schulkindes im Zusammenhang mit schulischen oder sozialen Schwierigkeiten.

Wahlen im September

Die Elternmitwirkung wird von einem Vorstand geführt, der aus sechs Personen bestehen wird. Schulleitung, Lehrerschaft und eine Person aus dem Vorstand der Eltern- und Erwachsenenbildung Andwil-Arnegg werden beratend mitarbeiten. Die Wahl des Vorstandes findet an der ersten Plenarversammlung, zu der alle Erziehungsberechtigten eingeladen sind, vom 13. September statt. Bis dahin leitet eine Spurgruppe die weitere Aufbauarbeit. (pd/red.)