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BRÜCKE: Stadtrat für Passerelle über den Unteren Graben

Eine öffentliche Passerelle für Fussgänger und Velofahrer von der Müller-Friedberg-Strasse durchs Parkhaus UG 25 zur nördlichen Altstadt: Die Idee wird vom Stadtrat grundsätzlich unterstützt.

Der Kern der Antwort des Stadtrates auf eine Interpellation, die im Juni von Thomas Brunner (GLP), Michael Hugentobler (CVP) und Karin Winter-Dubs (SVP) eingereicht wurde und von zwei Dritteln des Stadtparlamentes mitunterzeichnet worden war, ist kurz, aber klar formuliert: Die Verbesserung des Langsamverkehrs sei ein wichtiger Teil des Mobilitätskonzeptes. Entsprechende Massnahmen würden daher unterstützt, sofern sie mit verhältnismässigen Mitteln umsetzbar seien. Das Bestreben, die Innenstadt und die Parkhäuser besser anzubinden, werde grundsätzlich unterstützt, schreibt der Stadtrat. Im Fall einer Passerelle über den Unteren Graben ist das Parkhaus UG 25 (ehemals UG 24) gemeint, das gegenwärtig von der Senn Resources AG umfassend modernisiert und um unterirdische Stockwerke stark erweitert wird. Die Bauherrschaft habe bei der Projektbesprechung mit den Verkehrsfachleuten der Stadtverwaltung die Idee eines Zugangs für Fussgängerinnen und Fussgänger von der Kirchstrasse via Passerelle über den Unteren Graben direkt ins Obergeschoss der Parkgarage UG 25 ebenfalls geäussert, heisst es in der stadträtlichen Interpellationsantwort.

Der Stadtrat stellt sich auf den Standpunkt, dass eine Überführung des Unteren Grabens von der Kirchstrasse aus das Bild der Altstadt nicht grundlegend oder unzulässig beeinträchtigte.

Auch eine Kostenbeteiligung kann sich die Stadt vorstellen

Der Stadtrat kann sich auch vorstellen, sich an den Kosten für eine Passerelle zu beteiligen. An den Bau einer Fussgängerbrücke von der Kirchstrasse ins Ober­geschoss des UG 25 wäre eine Beteiligung in geringem Ausmass denkbar, weil eine solche vermutlich nicht ins öffentliche Fusswegnetz aufgenommen würde. Anders aussehen würde es bei einer Passerelle mit einer vom UG 25 weiterführenden Treppe oder einem Lift hinauf zur Müller-Friedberg-Strasse; für einen solchen Weg sei eine Klassierung als Gemeindeweg zweiter Klasser zu prüfen, was eine höhere Beteiligung an den Kosten durch die Stadt auslösen könnte.

Die Interpellanten wollten vom Stadtrat auch wissen, wie eine Passerelle für Fussgänger und Velofahrer gestaltet sein müsste, damit sich diese gegenseitig nicht behinderten und die Benützung der Brücke das ganze Jahr über attraktiv wäre. Bei einer Nutzung durch den Fuss- und Veloverkehr müsst sie eine Nutzungsbreite von viereinhalb Metern aufweisen, antwortet die Stadtregierung. Die genaue Lage einer solchen Brücke und deren Endpunkten erforderten eine vertiefte Prüfung, heisst es weiter. Eine ganzjährige Benützung der Brücke bedingt gemäss Stadtrat ein Dach und allenfalls auch eine Seitenverkleidung.

Daniel Wirth

daniel.wirth@tagblatt.ch

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