Botanischer Zirkel bietet Exkursionen an

Auch in diesem Sommer veranstaltet der Botanische Zirkel St. Gallen wieder öffentliche Exkursionen und Referate zu Themen rund um die Pflanzenwelt.

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Auch in diesem Sommer veranstaltet der Botanische Zirkel St. Gallen wieder öffentliche Exkursionen und Referate zu Themen rund um die Pflanzenwelt.

Botanisch interessante Gebiete der Ostschweiz sind das Ziel verschiedener Ausflüge. Etwa der Burghügel Neutoggenburg bei Wattwil, den der Botanische Zirkel am 24. Mai unter der Leitung von Hanspeter Schumacher und Ursula Tinner anvisiert. Aber auch der Immenberg bei Stettfurt (9. Juni) mit René Grädel, das Altstätter Riet (24. Juni) mit Monika Stürm oder das Gupfloch bei Rehetobel (15. August) mit Gisela Bauert und Tobias Brülisauer sind auf dem diesjährigen Programm des Botanischen Zirkels zu finden.

Deutschland bis Graubünden

Der erste Ausflug führt aber gleich über die Grenze nach Deutschland. Am 25. April trifft sich die Gruppe unter der Leitung von Ursula Tinner in Mühlhausen bei Engen, nördlich von Singen. Am 15. Juli reisen die Botanik-Interessierten in die Höhe. Der Regitzer Spitz bei Fläsch in Graubünden wird auf seine Flora untersucht. Monika van den Broek und Agnes Beurer offenbaren die Geheimnisse der dortigen Pflanzenwelt.

Da das Gute so nah liegt, führt Hanspeter Schumacher im Spätsommer (31. August) durch den Botanischen Garten in St. Gallen. Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet die Exkursion von Niklaus Müller zu Torf und anderen Moosen im innerrhodischen Oberegg.

Eher für Fortgeschrittene

Den Botanischen Zirkel gibt es seit den 1930er-Jahren. Anfangs haben sich im Verein vor allem Pilzsammler getroffen, später verschoben sich die Interessen Richtung Botanik. Der Botanische Zirkel ist ein selbständiger Verein, der aber laut Hanspeter Schumacher, Leiter des Botanischen Gartens, eng mit dem Botanischen Garten verbunden ist. Schumacher selber ist Mitglied des Zirkels. Im Sommer führt der Verein Exkursionen durch, im Winter gibt es vorwiegend Referate.

Der Zirkel sei vor allem für «Fortgeschrittene, die schon über Wissen in der Botanik verfügen», sagt Schumacher. Trotzdem könne jeder Interessierte Mitglied des Vereins werden. Alle öffentlichen Referate und Exkursion sind kostenlos. (rsp)

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