Bodenseepegel leicht über Mittelwert

REGION AM SEE. Die Situation in der Ostschweiz und vor allem am Bodensee ist kritisch – diese Meldung einer Agentur hat gestern die Reaktion erreicht. Auslöser dafür war der Starkregen, der vor allem in der Region Wil und Kradolf-Schönenberg beträchtliche Schäden verursachte.

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Der Blick auf die Hafenkante in Rorschach zeigt, dass der Bodensee noch ein beruhigendes Stück von einem Hochwasser entfernt ist. (Bild: Rudolf Hirtl)

Der Blick auf die Hafenkante in Rorschach zeigt, dass der Bodensee noch ein beruhigendes Stück von einem Hochwasser entfernt ist. (Bild: Rudolf Hirtl)

REGION AM SEE. Die Situation in der Ostschweiz und vor allem am Bodensee ist kritisch – diese Meldung einer Agentur hat gestern die Reaktion erreicht. Auslöser dafür war der Starkregen, der vor allem in der Region Wil und Kradolf-Schönenberg beträchtliche Schäden verursachte. Dem Bodensee wurden zwar von den Flüssen erhebliche Wassermassen zugeführt, auf den Wasserstand selbst wirkte sich dies aber nicht dramatisch aus. Von Sonntagnachmittag bis gestern bei Redaktionsschluss stieg der See um 10 Zentimeter auf 396,45 m ü. M. Der Pegel liegt damit nach Einschätzung der Bodensee-Wasserstandsinformation auf einem «für die Jahreszeit üblichen Niveau». Das langjährige Monatsmittel für den Juni liegt denn mit 396,30 m ü. M. auch nicht weit unter der aktuellen Messung. Zur Erinnerung: Am 11. Juni 1999 erreichte der Bodenseepegel beim Jahrhunderthochwasser mit 397,89 m ü. M. seinen Höhepunkt. Wie schnell der Wasserstand steigen kann, zeigte sich auch am verregneten ersten Juniwochenende 2013. Damals stieg das Wasser von Freitag bis Sonntag um 68 Zentimeter auf 396,83 m ü. M. (rtl)