Blaue Zone: Polizei schreibt Minderjährigen

Im Westen der Stadt dürften sich in den letzten Tagen rund 1200 Kinder und Jugendliche gewundert haben. Die Minderjährigen haben nämlich von der Stadtpolizei einen persönlich adressierten Brief erhalten. Darin wurden sie über die Ausdehnung der Blauen Zone informiert.

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Im Westen der Stadt dürften sich in den letzten Tagen rund 1200 Kinder und Jugendliche gewundert haben. Die Minderjährigen haben nämlich von der Stadtpolizei einen persönlich adressierten Brief erhalten. Darin wurden sie über die Ausdehnung der Blauen Zone informiert. Was nicht unbedingt etwas ist, was für sie – im Gegensatz zu den allenfalls motorisierten Eltern – von Interesse ist. Gestern hat sich die Stadtpolizei in einer Mitteilung für den Brieflapsus denn auch entschuldigt.

Den Informationsbrief erhalten derzeit rund 9600 Haushalte im Westen der Stadt St. Gallen. Im Couvert, das seit Montag durch die Post verteilt wird, liegt neben dem Brief zur Ausdehnung der Blauen Zone eine Broschüre mit der neuen Sektoreneinteilung. Aus Kostengründen sollte pro Haushalt nur eine Person angeschrieben werden. Aufgrund einer fehlerhaft abgeglichenen Liste seien nun aber in 1200 Fällen Minderjährige angeschrieben worden, die in einem dieser Haushalte lebten, teilt die Polizei mit. Und: Der Fehler soll sich bei bevorstehenden Zonenausdehnungen nicht wiederholen. Er lässt sich gemäss Mitteilung «mit geringem Mehraufwand» vermeiden. (stapo/vre)