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Blasorchester trifft auf Piano

Das Ostschweizer Blasorchester tritt an seinem Herbstkonzert von heute Samstag in einer nicht alltäglichen Kombination auf: Es präsentiert sein Programm mit Pianist Igor Seme.
Claudia Schmied
Das OBO zeigt heute abend die Früchte seiner Probearbeit. (Bild: Patrick Tobler)

Das OBO zeigt heute abend die Früchte seiner Probearbeit. (Bild: Patrick Tobler)

WITTENBACH. In schöner Regelmässigkeit lädt das Ostschweizer Blasorchester zur Präsentation seines Könnens ein. Im Frühling gastiert es meistens im Zentrum St. Mangen in St. Gallen und im Herbst in der Aula des Oberstufenzentrums Grünau in Wittenbach. «Bei jedem Konzert versuchen wir unser Publikum mit etwas Neuem zu überraschen», betont Angelica Sauter, die schon seit Jahrzehnten im OBO, wie das Orchester abgekürzt heisst, mitspielt und auch für die Moderation zuständig ist.

Platz für ein Piano

«Diesmal rücken wir auf der Bühne zusammen, um einem Konzertflügel Platz zu machen», sagt die Flötistin. «Wir kombinieren also dieses klassische Tasteninstrument mit unseren Bläsern.» Der Pianist Igor Seme sei so begeistert von der Idee gewesen, dass er noch mehr Stücke mit Piano zum klassischen Warschauer Konzert angefügt habe. Laut Angelica Sauter stehen neben dem berühmten Warschauer Konzert viele Stücke des holländischen Komponisten Kees Vlak auf dem Programm. Der Musiker, der für bestimmte Werke auch die Pseudonyme «Robert Allmend», «Llano», «Luigi di Ghisallo», «Alfred Bösendorfer» und «Dick Ravenal» benutzte, ist vor knapp einem Jahr verstorben.

Unterschiedliche Klangfarben

Der gemeinsame Auftritt von Igor Seme und dem Ostschweizer Blasorchester kam durch den musikalischen Leiter des OBO zustande. «Arthur Sterchele dirigiert auch die Musikgesellschaft Engelburg. Dort kam er in Kontakt mit dem slowenischen Pianisten, der seit einigen Jahren an der Musikschule Gaiserwald unterrichtet», erzählt Angelica Sauter. Das Herbstkonzert werde sich sehr abwechslungsreich präsentieren. «Allein durch die unterschiedlichen Klangfarben von Piano und Blasinstrumenten verspricht die Musik spannende Unterhaltung.» Das erste Herbstkonzert beginnt heute Samstag um 20 Uhr in der Aula des Oberstufenzentrums Grünau in Wittenbach. Wer es verpasst, erhält morgen Sonntag um 16.30 Uhr im Saal der Kreuzkirche Wil noch eine Gelegenheit, das Konzert «OBO meets Piano» zu hören.

Wechselnde Besetzung

Das OBO ist kein ganz gewöhnliches Orchester. Es hat keinen fixen Mitgliederbestand, sondern setzt sich projektbezogen immer wieder neu zusammen. «Bei uns spielen Amateure, die zum Teil auch in anderen Musikgesellschaften Mitglied sind und bei uns eine zusätzliche Herausforderung suchen», erklärt Angelica Sauter. Gespielt würden Kompositionen, die einem höheren Schwierigkeitsgrad entsprechen. Für das Frühlingskonzert proben die Bläserinnen und Bläser jeweils von Januar bis April, für das Herbstkonzert von August bis November. Probelokal ist das Oberstufenzentrum Zil in St. Gallen. «Da unsere Mitglieder aus der ganzen Ostschweiz anreisen, ist der Probeort mit der nahen Autobahnausfahrt ideal gelegen.»

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