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Bischof Eleganti war dabei

Im Rahmen der Ernennung von Marian Eleganti zum neuen Weihbischof des Bistums Chur ist im «Tages-Anzeiger» eine Recherche der Geschichte der «Familie Mariens» erschienen.

Im Rahmen der Ernennung von Marian Eleganti zum neuen Weihbischof des Bistums Chur ist im «Tages-Anzeiger» eine Recherche der Geschichte der «Familie Mariens» erschienen. Demnach war Marian Eleganti in seinen frühen Jahren Mitglied der Vorläuferorganisation der «Familie Mariens» mit dem Namen «Priesterwerk», die in Innsbruck Ende der 1970er-Jahre ihren Anfang nahm. Der österreichische Priester und Marienverehrer Josef Seidnitzer sah sich als «neuen Papst» und wollte Priester ausbilden. 1979 wurde Seidnitzer, der mittlerweile verstorben ist, suspendiert. Eleganti sei aber der Gemeinschaft trotzdem treu geblieben, schreibt der auf Kirchenthemen spezialisierte Michael Meier. In der Folge gab es aber innerhalb der konservativen Gruppierung Spannungen, worauf sie sich aufsplittete.

Die Mehrheit habe sich der Führung eines Bischof Pavel Hnilica in Rom unterstellt, der die Gemeinschaft unter dem Namen «Pro Deo et Fratribus, Familie Mariens», auf neue Beine stellte. Er war es auch, der die päpstliche Anerkennung vorantrieb und dies im Jahr 1995 erreichte. Überdies war Hnilica auch die Verbindung zum Amsterdamer Heiligtum der «Frau aller Völker», über welche die heute massgebliche «Familie-Mariens»-Figur Pater Sigl seitenweise publiziert.

Heute sei die Gruppierung rund um Innsbruck zwar aktiv, sie habe aber «keinen offiziellen pastoralen Auftrag», sagt der Innsbrucker Referent für Weltanschauungsfragen, Wolfgang Mischitz. (kl)

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