Bischibiker

An den Radquer-Schweizermeisterschaften in Dagmersellen sicherte sich der Rheinecker Simon Vitzthum in der Kategorie U23 den Vizemeistertitel. Weitere Fahrer vom Team bischibikes/kopierpapier.ch klassierten sich in den Top-10.

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RORSCHACH. Die Schlammschacht am Kreuzberg zu Dagmersellen. Typisches Radquerwetter mit Dauerregen und tiefem Terrain garantierten Spektakel pur. Der technisch anforderungsreiche Parcour ging gleich nach dem Start und einem kurzen Sprint auf Teerstrasse ins Gelände. Bereits im Aufstieg zum Kreuzberg mussten die Fahrer aus dem Sattel und schieben war angesagt. Danach die rutschige Abfahrt und in den engen Kurven kam der eine oder andere Fahrer in Bodenkontakt. Am Schluss verlangte die Doppelhürde nochmals letzte Konzentration, bevor es auf die Zielgerade ging.

Mit den Kat. 30+/40+/50+ griffen Thomas Kaufmann und Felix Schneider als erste Fahrer vom Team bischibikes/kopierpapier.ch ins Geschehen ein. Der Boden war bereits sehr tief und vom Start an musste hart um jede Position gekämpft werden. Nach einer Runde waren die Teilnehmer nur noch an ihrem Fahrstil erkennbar, denn alle sahen gleich aus – braun. Bei den 40+ konnte sich Thomas Kaufmann den 11. Schlussrang gutschreiben lassen. Felix Schneider erreichte das Ziel bei den 50 + auf Position 13.

Als erster Fahrer der Kids griff Marco Tasinato ins Geschehen ein. Bei den U13/U15 konnte er von Anfang an vorne mitfahren und blieb steht‘s im Kontakt zum Podest. Am Schluss fehlte ihm eine knappe halbe Minute und mit dem 5. Rang war der erfolgreiche Tag lanciert. Bei den Junioren U19 stand Simon Ricklin am Start. Im grossen Teilnehmerfeld kämpfte er sich in guter Position den Kreuzberg hinauf und war bereits in den Top-10 anzutreffen. Die Plätze wechselten immer wieder und auf der Ziellinie war es dann auch der 10. Rang.

Um 12:50 Uhr starteten die Fahrer der Kategorie U23. Nicht nur mittendrin, sondern vorne mit dabei, der Rheinecker Simon Vitzthum. Gleich nach dem Startschuss konnte er im Anstieg zum Kreuzberg in einer 4-er Spitzengruppe mitfahren. Dabei die beiden Topfavoriten Timon Rüegg und Johan Jacobs. Schon die der ersten Runde, bei der schwierigen Abfahrt, kam es zu etlichen Stürzen. Vitzthum konnte diese elegant umfahren und war sogleich hinter Rüegg auf dem 2. Zwischenrang anzutreffen. Doch die Konkurrenz liess nicht lange auf sich warten und schloss wieder auf. Nach Rennhälfte, es waren bereits 4 Runden gefahren, kämpfte Simon Vitzthum mit Jacobs zusammen und den Anschluss an Timon Rüegg, welcher sich absetzen konnte. Ein spektakulärer Sturz bei den Doppelhürden hinderte Vitzthum nicht daran, in der letzten Runde nochmals anzugreifen. Im Anstieg konnte er Jacobs die entscheidenden Sekunden abnehmen und feierte einen souveränen 2. Schlussrang und den Vize-Schweizermeistertitel.

TextFranziska Bannwart tritt nach 10 Jahren als Präsidentin des Cinéclubs zurück

Mit einem Neujahresapéro in der „Rosenbar“ im Kino Rosental, Heiden, dankte die Genossenschaft allen Mitarbeitenden, die während des vergangenen Jahres ehren-amtlich im Kino tätig waren, für ihr grosses Engagement. Präsidentin Cécile Küng konnte von einem guten Geschäftsjahr berichten. Franziska Bannwart gab bekannt, dass sie als Präsidentin des Cinéclubs zurücktreten werde. Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger wird gesucht.

Am letzten Dienstag lud die Genossenschaft Kino Rosental ihre ehrenamtlichen Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter zum alljährlichen Neujahresapéro in die „Rosenbar“ im Kino Rosental ein. Der Anlass war nicht einfach irgendeine Party, sondern ein grosses Dankeschön an alle, die im Kino an der Kasse, an der Bar, als Operateure oder im Hintergrund tätig sind. Das Ki-no, welches seit 15 Jahren genossenschaftlich geführt wird, beschäftigt 45 Personen, die hier ehrenamtlich mitarbeiten und eine Geschäftsführerin. Diese Funktion wurde vor Kurzem von Astrid Mucha, Wolfhalden, übernommen.Bei Speis und Trank bestand die Gelegenheit zu vielen Gesprächen an den Tischen und an der Bar. Cécile Küng, seit drei Jahren Präsidentin der Genossenschaft Kino Rosental, konnte von einen guten Geschäftsjahr 2015 sprechen. Welcher Film hatte im abgelaufenen Jahr wohl das grösste Publikum?: Es war der „Schellenursli“. Die Geschichte, 1945 geschrieben von Selina Chönz (1910-2000), einer Montessori-Kindergärtnerin aus Samedan GR, und illustriert vom Künstler Alois Carigiet (1902-1985), einem Maler, Zeichner und Lithograf aus Trun GR (der Bruder des Kabarettisten und Schauspielers Zarli Carigiet). Der „Schellenursli“ wurde 1964 bereits einmal verfilmt, aber erst der 2015 entstandene Film kam zum Erfolg, ja zum Grosserfolg.Franziska Bannwart, seit 20 Jahren Präsidentin des Cinéclubs, gab bekannt, dass sie von dieser Aufgabe zurücktreten werde. Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin sei noch nicht

gefunden, es gebe erst vage Interessentinnen und Interessenten. Sie und auch Cécile Küng hoffen, dass sich bald eine Lösung ergeben werde. Der Cinéclub Rosental erstrebt – so steht es in den Statuten – „die Förderung des guten Films auf dem Platz Heiden sowie die Unter-stützung und den Erhalt des Kinos Rosental in Heiden. Er bezweckt vor allem, seinen Mit-gliedern sehenswerte und künstlerisch wertvolle Filme zu zeigen“.

Den Abschluss des vergnüglichen Abends bildete die Vorführung des Films „A Walk in the Woods“.

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