Bis zu 30 000 Franken beim Mitteilungsblatt sparen

WITTENBACH. An der Bürgerversammlung vom November 2013 wurde der Wittenbacher Gemeinderat beauftragt, bis Mai zu prüfen, welche Änderungen beim Mitteilungsblatt, dem «Gemeindepuls», sinnvoll wären und wie viel gespart werden könnte.

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WITTENBACH. An der Bürgerversammlung vom November 2013 wurde der Wittenbacher Gemeinderat beauftragt, bis Mai zu prüfen, welche Änderungen beim Mitteilungsblatt, dem «Gemeindepuls», sinnvoll wären und wie viel gespart werden könnte. An der BV vor einer Woche präsentierte Gemeindepräsident Fredi Widmer nun die Ergebnisse. Dank verschiedener Massnahmen könnten voraussichtlich 25 000 bis 30 000 Franken pro Jahr eingespart werden. Dies bei Gesamtkosten von bisher 170 000 bis 182 000 Franken.

Umfang reduzieren, Text kürzen

Eine Studie der Fachhochschule St. Gallen hatte gezeigt, dass für 84 Prozent der befragten Wittenbacher der «Gemeindepuls» Quelle Nummer eins ist, um sich über das Geschehen im Dorf zu informieren. Gefolgt von der Gemeinde-Homepage (49 Prozent) und Regionalzeitungen (37 Prozent). 20 Prozent der Befragten hätten aber auch gewünscht, dass der «Puls» verbessert werden sollte. Aufgrund der hohen Akzeptanz wolle der Gemeinderat den «Puls» weiter wöchentlich herausgeben, sagte Widmer. Voraussichtlich ab 2015 fällt er aber in den Ferien zweimal aus. Um Kosten zu sparen, wolle man zudem die bisher durchschnittlich 9,5 Seiten, die zulasten der Gemeinde gingen, auf sieben reduzieren. Zudem soll das Layout überarbeitet werden, so dass weniger Leerräume entstehen, und die Agenda von drei auf zwei Seiten gekürzt werden. Auch die Vereinsmitteilungen sollen kürzer werden und das Vereinsverzeichnis neu einspaltig.

Newsletter als Ergänzung

Mittelfristig müsse man das «Puls»-Konzept zusammen mit künftigen Internet-Möglichkeiten prüfen. Der Gemeinderat könnte sich vorstellen, dass gute Newsletter-Funktionen parallel oder alternierend zum Mitteilungsblatt eingesetzt werden. Dieses Konzept, das auch die Schulen und Kirchen betrifft, möchte der Gemeinderat 2016 angehen. (cor)

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