Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Bilder der Zerstörung und des Aufbruchs

Die Bilder im Festsaal St. Katharinen zeigen das harte Leben von Flüchtlingen. (Bild: Bettina Sieber)

Die Bilder im Festsaal St. Katharinen zeigen das harte Leben von Flüchtlingen. (Bild: Bettina Sieber)

Fotografie Im Festsaal St. Katharinen ist bis Mitte Juli die Fotoausstellung «Back to Rojava» zu sehen. Sie umfasst Bilder aus den Kurdengebieten in Syrien nach der Befreiung von der Terrorherrschaft des «Islamischen Staates» (IS). Dargestellt sind zerstörte Dörfer, Beerdigungen von Kriegs­opfern, aber auch Feste oder Flüchtlinge, die wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Die Fotoausstellung «Back to Rojava» zeigt sowohl das Leid des Krieges wie auch die Hoffnung des Wiederaufbaus und des Aufbruchs. Als «Rojava» wird der vor allem von Kurden bewohnte nördliche Teil von Syrien bezeichnet.

Erinnerungen an den Krieg

Die Bilder aus dem syrischen Kriegsgebiet wurden vom deutschen Fotografen Mark Mühlhaus aufgenommen. Er hat die Region seit Herbst 2014 mehrmals bereiste. Mühlhaus ist 1974 in Madenburg geboren und ist Teil des Fotografenkollektivs Attenzione. Es befasst sich in seinen Arbeiten oft mit sozialen Bewegungen und politischen Konflikten. Zusammengestellt wurden die Bilder in «Back to Rojava» von Medico International, einer Organisation, die sich für die medizinische Versorgung in Kriegs­gebieten einsetzt.

«Die Ausstellung trägt deshalb den Titel ‹Back to Rojava›, weil dieses Gebiet, seit man den IS zurückdrängen konnte, kaum noch in den Medien präsent ist», erklärt einer der Organisatoren der Ausstellung in St. Gallen auf einem Rundgang. «Wir wollen daran erinnern, was hier geschehen ist.» Zudem wollten die Initianten der Ausstellung zeigen, wie die Kurden seit der Befreiung versuchen, eine demokratische und föderalistische Gesellschaft aufzubauen. Trotz der immer noch herrschenden Widrigkeiten des Krieges versuche man beispielsweise, auch die Gleich­berechtigung der Geschlechter durchzusetzen.

Einzelne Bilder in Kirchen ausgestellt

Die Ausstellung «Back to Rojava» ist bis 14. Juli im Festsaal St. Katharinen zu sehen. Geöffnet ist die Schau am Montag, 14 bis 18 Uhr, von Dienstag bis Freitag jeweils 10 bis 18 Uhr sowie am Samstag, 9 bis 17 Uhr. Einzelne Bilder sind zusätzlich in der Kirche St. Laurenzen, in der Offenen Kirche und im Antirassismustreff CaBi an der Linsebühlstrasse 47 zu sehen. (bes)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.