Bienen schützen, Bänkli pflegen und Bäume pflanzen

waldkirch. Knapp 500 Bienenarten sind in unseren Breitengraden bekannt. Das erfuhr man an der Hauptversammlung des Naturschutzvereins Waldkirch-Bernhardzell. Denn passend zum Jahr der Biodiversität (Artenvielfalt) referierte Mike Herrmann, Biologe aus Konstanz, über die Vielfalt der Wildbienen.

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waldkirch. Knapp 500 Bienenarten sind in unseren Breitengraden bekannt. Das erfuhr man an der Hauptversammlung des Naturschutzvereins Waldkirch-Bernhardzell. Denn passend zum Jahr der Biodiversität (Artenvielfalt) referierte Mike Herrmann, Biologe aus Konstanz, über die Vielfalt der Wildbienen. Die einzeln Wildbienen, die wegen ihres unterschiedlichen Aussehens oft gar nicht als solche erkannt werden, seien auf langjährige, vernetzte Lebensräume angewiesen, betonte Herrmann.

Die Schonung und Förderung der Nistmöglichkeiten für diese fleissigen und zurückhaltenden Bestäuber lohne sich auf alle Fälle. Sie trügen wesentlich zur Vielfalt der Pflanzenwelt bei, sagte der Referent.

Die Traktanden konnten zügig abgewickelt werden. Die Vereinskasse weist einen Gewinn aus, der wieder in die Natur investiert wird.

So werden dieses Jahr zahlreiche Ruhebänkli gepflegt und zum Teil ersetzt, beim Stärkliswiler Weiher standortgerechte Bäume gepflanzt und in Zusammenarbeit mit der Schutzkommission Projekte für die Vernetzung der Landschaftsstrukturen realisiert. Der Schutz der Amphibien auf ihren Wanderungen sowie die Bekämpfung der Neophyten, welche die einheimischen Pflanzen zum Teil verdrängen und auch Allergien auslösen können, werden in diesem Jahr intensiv betrieben.

Der Vorstand mit Präsident Christian Spirig an der Spitze wurde diskussionslos und mit Applaus wiedergewählt. Der bisherige Revisor Walter Huber erhält Verstärkung in der Person von Roman Peterer. (asch)

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