Besonders wertvoll, besonders schwer

Am Montag, 26. Januar, wird im Forum Würth die neue Ausstellung «Waldeslust» eröffnet. Seit Dienstag laufen die Aufbauarbeiten. Besondere Herausforderungen stellen dabei grossformatige Bilder dar – diese können auch einmal eine Tonne auf die Waage bringen.

Alexandra Dickenmann
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Wo soll das Bild von Herbert Brandl hängen? Fachleute des Forums Würth beim Einrichten der Ausstellung. (Bilder: Alexandra Dickenmann)

Wo soll das Bild von Herbert Brandl hängen? Fachleute des Forums Würth beim Einrichten der Ausstellung. (Bilder: Alexandra Dickenmann)

RORSCHACH. Noch sind sie grösstenteils an Wände angelehnt oder in massiven Holzkisten verpackt. Doch schon ab Montag werden die rund 80 Bilder und Skulpturen im Rahmen der Ausstellung «Waldeslust» so manchen Kunstliebhaber ins Forum Würth locken. Ausgestellt werden Werke von bekannten Künstlern wie Christo oder Ernst Ludwig Kirchner.

Kleinere Ausstellungsfläche

«Die Werke sind alle heil in Rorschach angekommen», sagt Kuratorin Sonja Klee nicht ohne Erleichterung. Zuvor standen die Ausstellungsstücke erst im Würth-Forum im deutschen Schwäbisch-Hall, dann im Elsass. Die Sammlung bestehe aus Werken verschiedenster Stilrichtungen. Die Spannbreite reiche vom Impressionismus bis zur Neuzeit. Gemein sind ihnen nur die Motive: Wald und Bäume. In Rorschach werde jedoch nur ein Teil der Sammlung gezeigt. «Hier haben wir lediglich 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung. In Deutschland beispielsweise waren es 2600 Quadratmeter. Dafür würden in Rorschach ausgewählte Werke gezeigt. Bevor die Ausstellung jedoch eröffnet wird, muss einiges beachtet werden. Die «Premiere-Kunstwerke» der vorherigen Ausstellung müssen abgehängt, die Wände neu gestrichen werden. Ausserdem sei Beleuchtung neu anzubringen. «Denn um die Kunstwerke zu beleuchteten, sind unter anderem Spots notwendig, welche die Bilder und Skulpturen individuell beleuchten.

Viele Grossformate

Neben der Beleuchtung sei auch das Raumklima zu beachten. «Die Temperatur muss bei 21 Grad liegen, die Luftfeuchtigkeit zwischen 53 und 55 Prozent», erklärt Sonja Klee. Eine weitere Herausforderung sei es, die Bilder aufzuhängen. «Viele Werke sind Grossformate. So gibt es beispielsweise ein Kunstwerk, das knapp eine Tonne auf die Waage bringt.» Zeitweise seien daher sechs bis acht Arbeiter im Einsatz.

Sonja Klee Kuratorin, Forum Würth (Bild: ale)

Sonja Klee Kuratorin, Forum Würth (Bild: ale)