«Besondere Vorsicht ist geboten»

BERNHARDZELL. So schön das trockene Frühlingswetter auch ist, so gefährlich kann es wegen der Trockenheit werden. So musste die Feuerwehr Waldkirch-Bernhardzell am Montag wegen eines Mottbrandes in den Häzenwilerwald ausrücken.

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Bild: Martin Allenspach

Bild: Martin Allenspach

Bernhardzell. So schön das trockene Frühlingswetter auch ist, so gefährlich kann es wegen der Trockenheit werden. So musste die Feuerwehr Waldkirch-Bernhardzell am Montag wegen eines Mottbrandes in den Häzenwilerwald ausrücken. Mit sieben Mann, dem Tanklösch- und dem Hilfeleistungsfahrzeug sei die Feuerwehr am Montag um 12 Uhr ausgerückt, sagt Martin Allenspach, Zugführer der Feuerwehr Waldkirch-Bernhardzell. Nach etwa zwei Stunden konnte sie den Schadenplatz wieder verlassen.

Was war geschehen? Martin Allenspach berichtet, ein Pensionär habe in besagtem Waldstück nach Holzerarbeiten aufgeräumt und Reisig zu einem Haufen aufgeschichtet und diesen schliesslich angezündet. Später habe ein Spaziergänger etwa vier Meter neben dem Aschenhaufen Rauch entdeckt, die Polizei alarmiert, die wiederum die Feuerwehr auf den Plan gerufen habe. Allenspach ist froh um den aufmerksamen Spaziergänger. Denn der Feuerwehrmann weiss, dass «es relativ wenig braucht, bis sich ein vermeintlich erloschenes Feuer wieder entzündet». Von aussen sehe man bei einem verbrannten Holzhaufen lediglich Asche, im Innern sei es aber noch heiss – in der gegenwärtigen trockenen Zeit nicht ungefährlich. Darum haben zum Beispiel die Kantone Graubünden und Tessin verboten, im Freien Feuer zu entfachen. Zur Lage im Kanton St. Gallen sagt Christian Widmer, Bereichsleiter technischer Brandschutz im kantonalen Amt für Feuerschutz: «Die Situation ist noch nicht prekär, aber besondere Vorsicht ist geboten.» (mb.)